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Jörg Grosswildjäger


Alter: 35 Tierkreiszeichen:  Mit dabei seit: 22.10.2003 Beiträge: 50
Wohnort: Innsbruck
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Geschrieben: 23.10.2003 - 14:40 Titel: Do-it-yourself Bio-CO2-Anlage |
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„Braucht man CO2 ?
- Die Frage der Fragen wird irgendwann jeder Aquarianer stellen. Spätestens wenn ihm der Zoohändler eine teure Anlage verkaufen will .....““ (O.Deters)
Für eine guten Pflanzenwuchs ist die Einbringung von CO2 ins Wasser fast unumgänglich. Man kann nun die guten und teuren Systeme der AQ-Industrie verwenden (Druckgasflasche, Reduzierventile, Magnetventile, PH Sensoren , CO2 -reaktoren,,,, etc etc) oder mal den Versuch wagen sich eine low-tech-Anlage selbst zu bauen. Früher hatte ich auch so ein Wunderding der Technik, aber es geht auch wesentlich kostengünstiger. Es ist leichter als es aussieht, schneller zusammengebaut als erklärt und ihr habt sicher auch schon alle Teile daheim.
Im Prinzip wird in einer wässrigen Zuckerlösung durch Hefegärung CO2 erzeugt, das aufgefangen und als feine Bläschen ins Becken gebracht wird.
Da das ganze schon -zig Mal beschrieben wurde hier nur ein paar links zum Thema.
Das Prinzip:
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eine Bastelanleitung mit Fotos:
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oder
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der gleiche Ansatz mit einer Gardena-Lösung:
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die Berechnung der entsprechenden Mengen Zucker/Hefe (und anderes)
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(Olaf Deters HP ist sowieso ein „MUSS“ für jeden ernsthaft interessierten Aquarianer !! -Mattenfilter, Sand statt Kies, Statik, die Rolle von Mulm im Becken, Photometer,... eine 5 –Sterne Seite ...
noch mehr Infos und „How to ...?“ zum Thema Hefegärung wenn ihr mal googlet:
im Archiv:
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oder live in der NG:
de.rec.tiere.aquaristik untem Suchbegriff Bio-C02 oder Hefegärung
Meine „Anlage“ für ein 100 l HMF-Becken bestehend aus 1,5 lt PET-Flasche, 200g Zucker und 4g Frischhefe läuft seit einem Monat problemlos und die Pflanzen (alles schnellwüchsige Nitratfresser) "schieben" kräftig an, obwohl ich mit 30 W(10h) nur schwach beleuchte.
Viel Spaß beim Basteln !
Jörg
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PS: Lindenholzausströmer gibt’s beim Katts&Co um ca. 1,50 |
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Jürgen Support Team


Mit dabei seit: 31.01.2003 Beiträge: 1257
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Geschrieben: 24.10.2003 - 10:17 Titel: Re: Bio-Co2 |
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Hallo Jörg,
Erstmal: Willkommen in unserem kleinen Forum
Dein Bio-Co2 Beitrag ist aber wirklich vom Feinsten. Ich glaube auch, dass der Selberbau dieser Hefegärungs-CO2-Anlage bis zu einer bestimmten Aquariengrösse eine recht gute und preiswerte Methode ist, eine Kohlendioxid-Düngung zu erreichen.
Mir fallen auf die Schnelle, bei all den Vorteilen was die Anschaffungs- und die Betriebskosten betrifft, ein paar Unzulänglichkeiten ein, die man berücksichtigen sollte.
1. Passt die Rezeptur (Zutaten) nicht 100 %-ig wird entweder zuviel oder zuwenig CO2 produziert.
2. Die Anlage produziert ständig CO2, also auch nachts, sodass zuviel CO2 bei üppigem Pflanzenwuchs im Aquarium vorhanden sein könnte. Klar: man kann natürlich nachts den Schlauch aus dem Becken nehmen, aber was tun, wenn man mal wegfährt? Wahrscheinlich wird die Verwendung eines CO2-Magnetventils zur Nachtabschaltung entweder den Flaschenverschluss "fliegen" lassen oder die ganze Flasche geht hoch.
3. Bei weichem oder mittelhartem Wasser und etwas nachlässigen Teilwasserwechseln könnte bei temperaturbedingter Mehrproduktion (höhere Raumtemperatur = mehr CO2, Hefegärung) der pH-Wert erheblich schwanken.
Wenn man zu beachtet dass das Ganze etwas mehr Wartung und Kontrolle benötigt als ein Druckgasflaschen-System hat die Bio-Co2 Düngung im Selbstbau sicher seine Berechtigung.
Lg
Jürgen |
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Jörg Grosswildjäger


Alter: 35 Tierkreiszeichen:  Mit dabei seit: 22.10.2003 Beiträge: 50
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Geschrieben: 24.10.2003 - 11:25 Titel: |
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Hallo Jürgen!
Deine sachkundigen Zweifel stimmen natürlich, diese Prinzip erfordert etwas mehr Aufmerksamkeit als die pH-geregelte Druckgasversion, doch auch dabei kann mal was schiefgehen, z.B,. ist mir vor Jahren mal das Magnetventil kaputtgeworden und hat nicht mehr geschlossen..... Und nur weil ich so ein fleißiger Fischegucker bin hat das schlimmeres verhindert...
Zur Erhöhung der Sicherheit der Anlage sieht man auf der Deters-Seite aber auch die Variante mit Magnetventil und 2. Abgang in die Raumluft (und dieser minimale CO2 -Austritt ist echt unbedenklich). Beachte aber die "umgedrehte " Schaltrichtung im Vgl zur normalen pH-Regelung. Und um ein Platzen der Flasche (NIE GLAS !!) zu verhindern, kann man die Gummistöpsel verwenden die für Laborflaschen verwendet werden (Apotheke/Laborhandel), die drückt's bei zu großem Druck mit einem Plopff aus der Flasche.
ad 3.) nachlässige Teilwasserwechsel = nachlässige Körperpflege ...
der beste Weg eine konstante Temperatur zu erzielen ist die Flasche ins Becken zu stellen (schaut natürlich nichts gleich), und der pH schwankt IMHO nicht wenn die CO2 Produktion temperaturbedingt steigt, sondern sollte sinken. Aber ob der bitotopgerechte pH alleinig mit CO2 einzustellen ist, steht sowieso auf einem anderen Blatt
Jörg
PS: was für ein Fisch ist'n das in deiner Signatur? Nannostomus sp. "disco" ?? |
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Jürgen Support Team


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Geschrieben: 24.10.2003 - 13:25 Titel: Re: CO2 |
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Hallo,
| Zitat: | | pH schwankt IMHO nicht wenn die CO2 Produktion temperaturbedingt steigt, sondern sollte sinken |
So wars auch gemeint Schliesslich säuert gelöstes CO2 bekannterweise das Aquariumwasser an...
Zum Fisch: Tja - ich weiss es ehrlich gesagt selber nicht. Es könnte sich um einen Salmler aus der Gattung Nannostomus oder Nannobrycon handeln, genausogut aber auch um einen Bärbling... hab das Bild von einer Dennerle CD runter, die ich vom Vertreter bekommen habe. Leider ist auf der CD der Name auch nicht vermerkt... Ich dachte mir sagt mal wer um welche Art es sich handelt. N. sp. "disco" hab ich per Google nicht finden können... hast Du mal einen Link?
Lg
Jürgen |
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Jürgen Support Team


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Geschrieben: 14.11.2003 - 17:12 Titel: Re: welcher Fisch? |
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| Zitat: | | PS: was für ein Fisch ist'n das in deiner Signatur? Nannostomus sp. "disco" ?? |
Nachdem mir in diesem Forum keiner helfen kann (und auch in keinem anderen ) bin ich eher zufällig auf die Bezeichnung des Fisches gekommen. Gefunden hab ich ihn in Maylands neuem Buch "Aquarienträume" (sehr empfehlenswert!). Es handelt sich, wie ich vermutet habe, um einen Bärbling und keinen Nannostomus, die bei keiner Art die weissen Schwanzflossenspitzen zeigen. Ursprünglich hab ich auf eine Art aus der Rasbora trilineata-Gruppe getippt, der weiss-schwarzen "Wimpel" im oberen und unteren Schwanzflossenbereich wegen, bin dort aber nicht fündig geworden.
Es handelt sich um Puntius denisonii (Syn.: Crossocheilus). Die Art wird bis 15 cm gross, verhält sich friedlich und benötigt geräumige Aquarien (ab 120 cm BL). Vorkommen: Südindien (Travacore, Mundikayam). Die Art ist auch im Mergus Bd 5 abgebildet, dort allerdings so schlecht, dass sie mir nicht aufgefallen ist (S. 150). Empfohlen wird eine Gruppenhaltung, die Nachzucht soll noch nicht gelungen sein, Hälterungstemperatur: 25 °C.
Der Fisch (ich hab nachgeschaut) ist ziemlich teuer, das Stück (WF) small kommt auf ¤ 33,00, medium auf ¤ 47,00 (!!!) - ein recht stolzer Preis, würde ich mal sagen
Lg
Jürgen |
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