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Jörg Grosswildjäger


Alter: 35 Tierkreiszeichen:  Mit dabei seit: 22.10.2003 Beiträge: 50
Wohnort: Innsbruck
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Geschrieben: 10.11.2003 - 15:53 Titel: Laetacara laichen |
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Hallo !
Nachdem sich die intensive Balz ja schon über ein Monat erstreckt haben meine Laetacara (ex "Aequidens") dorsigera nun endlich ein 50-Eier-Gelege auf eine flachen Stein abgesetzt und bewachen es sehr sorgfältig. Vorsichtshalber hab ich nun 7 der 10 Perusalmler, die auch noch im Becken sind sowie ein Laetacara-Männchen in ein leeres 25l Becken ohne Filter überführt. Ich glaub daß ein paar Salmler im Becken in dieser Phase gar nicht schlecht sind weil sie den Paarzusammenhalt fördern. Zum Becken : 100l, Innsbrucker Leitungswasser, HMF,Sand, Laub,dicht bepflanzt mit schnellwüchsigen Arten, große Wurzel.
Jetzt hab ich ein paar Fragen an die Profizüchter
1.: nach 60h sollen die Larven schlüpfen , nach weiteren 48h freischwimmen, und sollen noch zu klein sein um Artemia zu nehmen, in einem Zuchtbericht las ich von Liquifree, das ist doch so ein Paste ? Ich hab Brustmann-Protogengranulat und Sera micron(uralt), gehen die auch ? Oder soll ich klassisch altmodisch eine Infusionskultur ansetzen ?
2.) zur Verfütterung: eine Futter-Staubwolke in den Schwarm per Spritze ? oder führen die Eltern die Jungen zum Futter&Javamoos ??
3.) in den ersten 4 Wochen wirklich kein Frischwasser ?
4.) Ab wann können wieder die Salmler dazu ? 1cm Größe ?
5.) Wie versorg ich die Salmler (evt. 10 Stück) in dem 25l Becken ?? Ohne Filter ? (weil bis der biologisch funktioniert ist die ganze Sache eh vorbei...) 50 % wasserwechsel täglich ausm "großen" Becken , bescheidenste Fütterung- aber dann gibts wieder dort das Frischwasserproblem . siehe 3.) Wie macht man das in den filterlosen und überbesetzten Großhändlerbecken ?- Evt muß ich mir doch noch das "Einsteigerset" anschaffen ....
6.) Oder soll ich die Situation umkehren und das Gelege/larven mit /ohne Eltern ins 25er Becken geben ??
7.) die Otocinclus sind unbedenklich, oder ? (da gibt's übrigens auch ein p/Paar mit ganz dickem Bauch dabei )) )
Vielen Dank im voraus, Jörg
ach ja, da hab ich noch was gefunden zum Thema:
"Dither at the time of spawning were 3 adult female diamond tetras and one juvenile. The female diamonds provided reasonable dither. They were elusive enough not be be killed during the brood care (tattered but not killed) and respectfully stayed away from the fry. Male diamond tetras are not good dither for Laetacaras in our experience, because when they get big and showy, they lose maneuverability. As such they end up being killed by the attacks of the Laetacara (that occur even during non breeding times); this is why females were all we had left." |
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Jörg Grosswildjäger


Alter: 35 Tierkreiszeichen:  Mit dabei seit: 22.10.2003 Beiträge: 50
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Geschrieben: 10.11.2003 - 17:10 Titel: |
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hab mich grad durch drta durchgekämpft und werd es wohl mit der "Kombinationstherapie" Artemia und Liquifry versuchen... oder cyclop-eeze ?? oder JBL Novofluid ??
(Jürgen, alles lagernd ? ? Jodfreies Salz für die Artemia ?)
LG. Jörg |
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Jürgen Support Team


Mit dabei seit: 31.01.2003 Beiträge: 1260
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Geschrieben: 10.11.2003 - 19:53 Titel: Re: Roter Tüpfelbuntbarsch |
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Hallo,
fein dass es doch geklappt hat und sich aus den Tieren ein Pärchen ergeben hat.
Leider hab ich L. dorsigera selber nie nachgezüchtet, aber es dürfte nicht viel Unterschied zu Anomalochromis thomasi oder A. maronii sein.
Zu den Schlupfzeiten: die sind sicher stark von der Temperatur abhängig; ich denke mal dass die 60 Stunden nur bei einer Temperatur von 28-30 °C langen werden, sonst dürfte es noch etwas länger dauern. Bei 25 °C würde ich schon von etwa 72 Stunden ausgehen. Ich bin mir aber sicher dass die Angabe von 48 Stunden bis zum Freischwimmen (ab Schlupfzeitpunkt) nicht stimmt. Das Larvenstadium dauert meistens gleich lang wie die Inkubation der Eier selber, also: 3 Tage ab Schlupf bis zum Freischwimmen UND der Futteraufnahme sind sicher zu erwarten.
Ich glaube auch, dass ein paar "Feindfische" im Aquarium nicht schlecht sind, weil dann das Männchen nicht auf "dumme Gedanken" kommt und ständig mit der Revierverteidigung beschäftigt ist. Dabei hätte ich aber auch keine Bedenken, wenn Du alle Blauen Peruaner im Becken drinlassen würdest; das einzige Problem könnte beim Führen der Jungfische durch die Alttiere auftreten: diese Salmler sind richtige kleine Räuber und haben es schnell "heraus", wie sie sich einen Jungfisch aus dem Schwarm rauspicken können, ohne dass ihnen was passiert, weil sie als "Feindfische" entweder nicht mehr infrage kommen (Körpergrösse) oder einfach zu schnell und gewitzt sind und sich gleich wieder in die Sicherheit des Schwarmes begeben, bevor sie vom Männchen oder Weibchen der Buntbarsche eine "verpasst" bekommen.
Es vergehen sicher 8 Wochen ab Freischwimmen, dass die Jungfische problemlos mit den Salmlern wieder vergesellschaftet werden können. In dieser Zeit wäre die Unterbringung in dem 25 Liter Aquarium wirklich nur eine Notlösung; das dritte L. dorsigera-Männchen würde ich auch über diesen Zeitraum hinaus noch weiterhin von den Jungen getrennt halten.
Futter: ich glaube dass Du mit der Kombi-Methode "Artemia+Kunstfutter" den besten Erfolg haben wirst. Ich bin mir sicher, dass die Jungfische auch schon frischgeschlüpfte Artemia bewältigen können, und zwar müssen die Artemia tatsächlich eben erst aus der Eischale geschlüpft sein. Wenn auch die Jungen von L. dorsigera recht klein sind und wie P. ramirezi über eine recht kleine Maulspalte verfügen, so sind sie doch gierig und können die Nauplien fressen, wenn deren Panzer noch nicht ausgehärtet ist. Die Nauplien sind in diesem Stadium zwar bereits geschlüpft, jedoch noch recht "flüssig" - der Panzer härtet erst nach 4-6 Stunden nach dem Schlupf aus. Du müsstest also Artemia täglich frisch ansetzen, um am nächsten Tag dieses "frischest"-geschlüpften Nauplien zur Verfügung zu haben. Dieses Stadium ist recht einfach zu erkennen: wenn der Grossteil der Nauplien "halb" aus den Artemia-Eiern hängt, also: gerade schlüpfen, dann sind auch schon welche im Inkubator, die bereits geschlüpft sind. Die gilts zu verfüttern.
Das machst Du über 5 Tage hinweg. Also: alle 12 Stunden eine kleine Menge Artemia salina ansetzen, am einfachsten in der Plastikflasche (in dem Fall: 3 Flaschen) mit einer Luftpumpe und einem 3-Wege-Luftverteiler. Spätestens am 6. Tag sind die Jungfische so gross, dass sie auch 1 oder 2 Tage alte Artemia-Nauplien ohne Probleme fressen können. Ganz wichtig in der Anfangsphase: die Fische müssten mindestens alle 4 Stunden gefüttert werden. Bei der Verwendung des HMF ist es eh kein Problem, weil weder die Nauplien noch die Jungfische eingesaugt werden.
Als Kunstfutter ist Liquifry sicher ein Klassiker; JBL Nobil-Fluid enthält zusätzlich noch Artemia; Cyclop eeze ist fürs erste Wochenstadium ungeeignet, da schlecht sinkend und einfach von der Struktur her zu gross ausgefallen.
Das Züchten von Infusorien wird bei Verwendung des HMF sicher nicht notwendig sein; ich könnte mir vorstellen, dass die Jungfische die Alttiere genau zum Filterschwamm führen werden, an dessen Oberfläche bzw. in den ersten cm des Filters dürfte es von Infusorien nur so wimmeln.
Protogen: njet, sera micron: überflüssig (für Bärblinge: ok, aber Cichliden benötigen auf jeden Fall "Lebendes", mit ein paar Ausnahmen).
Frischwasser: wüsste nicht warum man auf den TW-Wechsel verzichten sollte, fällt mir keine Erklärung ein; würde das wie gewohnt weitermachen.
Dabei jedoch keinen Wasseraufbereiter verwenden, der fängt auch wichtige Spurenelemente raus, die die Fischlarven bzw. Jungfische fürs Wachstum benötigen.
Gib die Alttier + Gelege NICHT ins kleine Becken, das geht mit Sicherheit schief. Wenn überhaupt kannst Du diese Prozedur mit dem Gelege selber machen, wenn Du die elternlose Aufzucht durchführen möchtest.
Die Otocinclus sind sicher unbedenklich; Kein Fehler: nachts eine schwache "Nachtbeleuchtung" in Form einer Schreibtischlampe installiern, die für eine wirklich ganz Schwache Beleuchtung der Kinderstube sorgt. Schliesslich haben die Barsche auch nicht gerade zufällig jetzt zur Vollmondphase abgelaicht
P.S.: Die dicken Otocinclus sollten wohl Weibchen sein
| Zitat: | | As such they end up being killed by the attacks of the Laetacara |
Könnte mir vorstellen dass das Becken dann einfach zu klein war... Schliesslich sind diese Barsche keine "Killer" und werden das auch nicht während des Laichgeschäftes oder der Jungfischaufzucht; wenn das Becken zu klein ist kann das allerdings schon passieren, z.B. in einem 50-er Becken.
drta-Seiten: immer einen Besuch wert (sehr informativ und umfangreich)
Lg
Jürgen
Zuletzt bearbeitet von Jürgen am 29.03.2005 - 14:19, insgesamt 1-mal bearbeitet |
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Gast

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Geschrieben: 10.11.2003 - 21:09 Titel: Gratuliere! |
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Hallo Jörg!
Gratuliere zur "Nachzucht" - auch wenn die Eier noch nicht geschlüpft sind. Die L. dorsiger sind sehr schöne Fische, haben mir immer gefallen, wenn ich wo welche gesehen habe. Leider hab ich keine Erfahrung mit ihnen - nur mit den "Prinzessin von Burundi" -Buntbarschen, aber dort geht alles "von selber", weil sehr gute Brutpfleger, die Eltern zerkauen sogar größere Futterbrocken um sie dann in den JF-Schwarm zu spucken...
Bei Rolf Meyer steht aber zu lesen, daß in den ersten 2 Wochen kein Wasserwechsel stattfinden soll - und danach nur im 10%-Ausmaß, weil die Jungfische Schwankungen in den Wasserwerten schlecht vertragen.
Und: Artemia gedeihen prächtig in jodhältigem Meersalz, stand eben erst vor der gleichen Frage...
Na, dann halt ich Dir fest die Daumen, daß alles gut geht!
Eine Frage noch: Wie hast Du die "Tüpflis" in Brutstimmung gebracht - oder machen die von selber, wenn es ihnen gut geht?
Servus!
Leo |
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Leo Zoo-Direktor


Alter: 36 Tierkreiszeichen:  Mit dabei seit: 04.10.2003 Beiträge: 269
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Geschrieben: 10.11.2003 - 21:15 Titel: Re: Gratuliere! |
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Hallo Jörg!
Nachtrag: Meine Otocinclus sind nicht dazu zu bewegen "was anständiges zu fressen". Deshalb glaub ich auch nicht, daß die an die Eier oder an die Jungfische gehen, zumal die Barsche ja brutpflegend sind und aufpassen werden...
Wenn die was größeres ins Maul kriegen (kleine schwarze Fliegen, weiß der teufel wie die heißen, kleiner als Steckmücken) kauen und lutschen sie da noch "stundenlang" herum.
Servus!
Leo |
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Jörg Grosswildjäger


Alter: 35 Tierkreiszeichen:  Mit dabei seit: 22.10.2003 Beiträge: 50
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Geschrieben: 11.11.2003 - 14:47 Titel: |
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Danke für die guten Antworten und ich werd mich gleich in die Schützenstraße aufmachen weil ohne el.Luftpumpe werd ich wohl nicht den erwarteten Artemia-output erzielen....
Ich halte die dorsigera bei 25°C und gestern gegen 21h haben die Eltern mit dem Umzug in einen Sandtrichter im Wurzelgeflecht des Wasserfreunds(wedel(?) Hygrophila difformis begonnen. Zuerst dachte ich sie fressen die Brut.... Wie ich sie in Laichstimmung gebracht habe weiß ich nun auch nicht, ich glaub am ehesten mit viel wasserwechseln, (so bis zu 1/3 pro woche) und dann hab ich auch schon mal mit torfgranulat und Schwarztee herumexperimentiert, beides hat ALLE Fische im Becken in Balzstimmung gebracht, allerdings nur 2, 3 Tage dann war Schluß. Und es war mir schon bei der Einrichtung klar daß es hier um die Buntbarsche gehen soll und nicht um Salmler etc, d.h es gibt ein paar flache steine, Sandboden,viel Laub, eine Riesenwurzel quer im Becken, eben grad recht für Zwergbuntbarsche. Ernährt hab ich sie fast ausschließlich mit JBL Novogranulat, das ich sehr gut zu dosieren finde und keine Futterreste verursacht, jetzt wollt ich noch schwarze MüLas probieren, aber bin von der Natur überrascht worden..
Momentan sind die Eltern damit beschäftigt, vom Bio-CO2-Lindenholzausstömerstein, der schon ziemlich verpilzt (?) ist, Maulladungen von Abrieb (infusorien ?) Richtung Sandtrichter zu transportieren... Also sie füttern die Larven, obwohl die noch gar nicht fressen...??
Werde also vorsichtig weiter wasserwechseln, Aufbereiter hab ich hier noch nie verwendet, werde aber auch in der Jungfischphase die Eisendüngung (Fetrilon mit EDTA) einstellen, damit's da nicht zu WS-Fehlbildungen kommt.
ad Leo
"Bei Rolf Meyer steht aber zu lesen, daß in den ersten 2 Wochen kein Wasserwechsel stattfinden soll - und danach nur im 10%-Ausmaß, weil die Jungfische Schwankungen in den Wasserwerten schlecht vertragen"
Sorry,aber wer ist Rolf Meyer ??
Hast du schon Gemüse für die Otos ausprobiert ?? Ich geb ihnen öfter Zuchini-endstücke oder Karotten und das fressen sie gern !
Danke nochmals für die guten Ratschäge,!! Jörg |
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Leo Zoo-Direktor


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Geschrieben: 11.11.2003 - 20:06 Titel: |
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Hallo Jörg!
Sorry,aber wer ist Rolf Meyer ??
Autor von dem Buch: "Lexikon Süsswasser-Aquarienfische" und ehem. Direktor vom Aquarium Erfurt. Schreibt, er habe schon sehr, sehr viele Arten nachgezüchtet. Hat auch schöne Beschreibungen drin.
War für ¤ 16.95 im A&M ein echtes Schnäppchen...
Ist mein zweiter "Fische-Papst" (neben Jürgen natürlich...)
Hast du schon Gemüse für die Otos ausprobiert ?? Ich geb ihnen öfter Zuchini-Endstücke oder Karotten und das fressen sie gern !
Gemüse in allen Sorten: rohe Kartofelscheiben, Feinfrostersen, Karotten, Kohl, Salat, Algenblätter von Dennerle... - Zuccini noch nicht!
-> Nichts wurde angenommen, das Erste "was geht" sind meine "hausgemachten" Gemüsewürfel.
-> und die Minimücken, da hatte ich recht viele und ein paar sind dann "zu Boden entschwunden" - da haben sie laange gelutscht...
War wohl auch das Problem, daß andere Fische/Garnelen viel schneller sind - die Erbsen z. B. da ist alles dahinterher was Flossen hat und ich kann nicht so viel versenken, da platzen mir die Fische...
Noch eine Frage: Verwendust Du Vitamin-Tropfen oder sonst was ind er Art? Offensichtlich arbeitest Du ohne Wasseraufbereiter - da rätsle ich auch dran rum, ob der Not tut, oder nicht...
Liebe Grüße
Leo
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Jürgen Support Team


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Geschrieben: 12.11.2003 - 12:15 Titel: |
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Hallo,
| Zitat: | | Ist mein zweiter "Fische-Papst" (neben Jürgen natürlich...) |
Danke für die Blumen, aber ich bin nicht päpstlicher als der Papst Ausserdem mache ich Fehler, ER nicht (oder er gibts zumindest nicht zu
Lg
Jürgen |
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Jürgen Support Team


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Geschrieben: 12.11.2003 - 12:23 Titel: |
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Hallo,
über die Sinnhaftigkeit der Verwendung von Wasseraufbereitern pro oder contra könnten wir locker ein Forum füllen.
Der Jörg verwendet Fetrilon und EDTA; das eine ist wenn ich mich richtig erinnere zweiwertiges Eisen, das man entweder in Körnchenform oder angemacht als Lösung kaufen kann; EDTA dürfte eine grobmolekulare organische Verbindung sein, die als Chelator das zweiwertige Eisen stabilisiert und länger pflanzenverfügbar hält, bevors vom Filter (bzw. den Filterbakterien) in pflanzenunwirksames Fe³+ oxidiert werden kann.
Im Prinzip entspricht die Verwendung dieser beiden Produkte beim Herrichten einer Stammlösung einem herkömmlichen Eisen-Dünger. EDTA selber ist auch in allen Wasseraufbereitern enthalten. Jörg schlägt damit drei Fliegen mit einer Klappe: er hat die Wirkung eines Wasseraufbereiters, die Düngewirkung von zweiwertigem Eisen UND beides zusammen relativ günstig erworben, auch wenn das Fetrilon selber nicht gerade billig ist in der Anschaffung.
Allerdings verlangt der Umgang mit beiden Substanzen einige Erfahrung und Fingerspitzengefühl bei der Dosierung, ein Eisentest ist dafür IMHO unabdingbar.
Lg
Jürgen |
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Jürgen Support Team


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Geschrieben: 12.11.2003 - 12:46 Titel: Re: Artemia und Jodsalz |
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| Zitat: | | Artemia gedeihen prächtig in jodhältigem Meersalz |
Das stimmt schon - schliesslich ist im Meersalz auch Jod enthalten und es wird im Meerwasser sogar zum Stimulieren des Korallenwachstums künstlich zugeführt.
Ich hab auch früher, wenn ich mal kein anderes Salz greifbar hatte, jodiertes Speisesalz zur Artemia-Zucht verwendet, allerdings niemals über einen längeren Zeitraum; wenn auch die Diskussion über die Schädlichkeit von jodiertem Speisesalz für Artemia Salina bzw. in weiterer Folge für die Jungfische eine open-End-Diskussion zu sein scheint (weils noch niemand wissenschaftlich untersucht hat) würde ich doch den "weisen" Ratschlägen der Fachliteratur vertrauen, die eine Verwendung von jodiertem Speisesalz für die Artemia-Inkubation bzw. zur Krankheitstherapie ausschliesst. Sicher nicht gut für die Jungfische bzw. Artemia ist der Anti-Backzusatz (Blutlaugensalz) im Speisesalz, der die Rieselfähigkeit des Salzes gewährleisten soll.
Vielleicht kann sich ja mal wer die Mühe machen und dieses Thema nach den verschiedensten Gesichtspunkten ausleuchten?
Lg
Jürgen |
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