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Leo Zoo-Direktor


Alter: 36 Tierkreiszeichen:  Mit dabei seit: 04.10.2003 Beiträge: 269
Wohnort: Hall i. T.
Neon-Punkte: 941
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Geschrieben: 19.10.2003 - 19:38 Titel: Wasseraufbereiter ja oder nein? |
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Hallo!
Ich habe die Wasserwerte von meinem Leitungwasser bei der Stadtgemeinde Hall erfragt:
Gesamthärte 2,8°dH (>>freu<<< - da könnte ich doch Salmler züchten beginnen...)
ph-Wert: 7,63
Nitrat 2 mg/l
Flurid kleiner als 0.5 mg/l
Pestizide 0/nicht nachgewiesen
Natrium 0,1 mg/l
Chlorid kleiner 0.19mg/l
Sulfat 11.7 mg/l
Meine Fragen:
Wenn Sulfat drin ist - (ist doch in der GH auch enthalten) - heißt das, daß ich dann fast keine Karbonathärte mehr habe?
Vorher haben wir mit sehr hartem Wasser gewohnt, da gabs auf der Bodenplatte vom Wasserkocher jede Menge Kalkstein.
Jetzt ist auf der Bodenplatte nur ein gaanz dünner schwarzer Belag - was kann das noch sein?
Brauche ich für dieses Wasser einen Aufbereiter ja oder nein.
Ist der Zusatz von dem Eichenrindenextrakt nötig?
Habe ja auch die CO2-Anlage laufen, zur Ansäuerung...
So wies für mich ausschaut, könnte ich dies Wasser in 25l-Kanister abfüllen und an Aquarianer mit hartem Leitungswasser verkaufen....
Jetzt bin ich auf die Antworten gespannt...!
Liebe Grüße
Leo |
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Jürgen Support Team


Mit dabei seit: 31.01.2003 Beiträge: 1256
Wohnort: Mittelgebirge
Neon-Punkte: 2662
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Geschrieben: 20.10.2003 - 11:50 Titel: Re: Haller Leitungswasser |
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Guten Morgen,
ich schreib mal ROT zwischen Deine Zeilen was mir dazu für Gedanken gekommen sind:
Wenn Sulfat drin ist - (ist doch in der GH auch enthalten) - heißt das, daß ich dann fast keine Karbonathärte mehr habe? >> Weiss nicht - wie hoch ist denn Deine gemessene Karbonathärte? Sulfate sind Schwefelsalze, die Schwefelsalze kommen elementar, als Sulfide oder Sulfate vor. Sulfatverbindungen sind z.B. Anhydrit, Gips (Calziumsulfat), Kieserit (Magnesiumsulfat) oder Schwerspat (Bariumsulfat). Welche Form von Sulfaten es tatsächlich ist: in Verbindung mit Calzium oder Magnesium stellen Sulfate sehr wohl Härtebildner dar, die als Wert in die Karbonathärte Eingang finden. Hauptvorkommen von Salzen der Schwefelsäure (Sulfate) sind Salzlagerstätten - womit wohl die Frage beantwortet wäre, warum in der alten Salzstadt Hall im Wasser ein hoher Sulfatgehalt enthalten ist. Quelle: Jander/Blasius, Lehrbuch der analytischen und präparativen anorganischen Chemie, 12. Auflage
Vorher haben wir mit sehr hartem Wasser gewohnt, da gabs auf der Bodenplatte vom Wasserkocher jede Menge Kalkstein.
Jetzt ist auf der Bodenplatte nur ein gaanz dünner schwarzer Belag - was kann das noch sein? >> Hmm... könnten Jodide sein; auch ausgefallene Eisenchromate geben eine schwarze Färbung...
Brauche ich für dieses Wasser einen Aufbereiter ja oder nein. >> Kommt darauf an wie hoch der TW-Wechsel ausfällt oder ob Du mit der Verwendung des Aufbereiters einen Zusatznutzen haben möchtest, z.B. die längerfristige Verfügbarhaltung von Pflanzennährstoffen, Schleimhautschutz nach kleinen Verletzungen oder allgemeine Stressminderung bei Neubesatz.
Ist der Zusatz von dem Eichenrindenextrakt nötig?
>> Wenn Du das Wasser weiter ansäuern möchtest: jaHabe ja auch die CO2-Anlage laufen, zur Ansäuerung... >> gut
Lg
Jürgen |
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Leo Zoo-Direktor


Alter: 36 Tierkreiszeichen:  Mit dabei seit: 04.10.2003 Beiträge: 269
Wohnort: Hall i. T.
Neon-Punkte: 941
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Geschrieben: 20.10.2003 - 21:30 Titel: Wasseraufbereiter...? |
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Hallo Jürgen!
Auf der Flasche steht als Verkaufsargumente:
- kristallklares Wasser (kommt irgendwo nicht solches raus?)
- biologischer Schleimhautschutz - ja den will ich, glaub, die tun da mit Vitaminen was.
- bindet Schwermetalle (habe ich glaub ich doch nicht im Wasser - jedenfalls lt. Wasserwerkanalyse nicht..)
- neutralisiert Chlor (ist keins drin und wenn sie bei uns mit Chlor im Trinkwasser anfangen, ziehe ich aus!)
- ideales Antistreßmittel im Aquarium und beim Fischtransport - ist mir auch noch nicht aufgefallen.
Ergo: werde das Zeugs wohl weiterverwenden.
Nur war ich der Meinung, im Leitungswasser ist mehr drin, was den Fischen nicht ganz gut-tut.
Zu "gemessener Karbonathärte" : Nein, das habe ich mir noch nie angetan. Wasserwerte messen und so. Schande über mein Haupt.
Das einzige ist der PH-Wert - mit den Anzeigern von der CO2-Anlage.
Und mit pH-Mesststreifen von #Merck, die ich auch beruflich benutze, aber die gehen in "halben Schritten" - zB 6 - 6,5 - 7 - mein Wasser lag nie weit weg von 7, auf 6.5 bin ich noch nie gekommen, genausowenig , wie auf 7,5....
Habe aber auch beim CO2 auf "Gefühl" umgeschaltet. Wenn Blasen an den Blättern erschienen sind, habe ich reduziert, bei mangelndem Wachstum habe ich wieder etwas Gas gegeben - wobei mangelndes Wachstum immer noch nicht festzustellen war.
Mangelndes Wachstum gibts bei mir nur wegen Lichtmangel, sonst wucherts eher zu sehr. (bin ich froh)
Grüße
Leo |
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