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Jürgen Support Team


Mit dabei seit: 31.01.2003 Beiträge: 1260
Wohnort: Mittelgebirge
Neon-Punkte: 2670
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Geschrieben: 16.10.2003 - 12:33 Titel: Neues Gerät gegen Algen! |
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Hallo,
es gibt mal was wirklich Neuartiges auf dem Markt: eine Art elektrolytische Algenbekämpfungs-Box.
Das Ganze kostet Euro 39,00 (BRD) + Versand und soll so funktionieren:
Die Produktentwicklung wurde von der Technischen Universität München im Rahmen einer Diplomarbeit begleitet.
Technische Kurzbeschreibung:
„Aqua-Stabil“ stabilisiert den biologischen Kreislauf im Aquarium.
Das System besteht aus zwei unterschiedlich polarisierten Metallen, welche im Wasser eine niedrige elektrische Spannung erzeugen.
Das in der Spannungsreihe niederwertigere Metall besteht aus speziellem Eisengranulat, das sich dem höherwertigen Material opfert. Hierbei wandert das 2-wertige Eisen zu dem in der Spannungsreihe höherwertigen reinsten Cu-Granulat. Auf seiner Wanderung dockt das 2-wertige Eisenion an den Pflanzen, sowie Verunreinigungen ( zu viel Futter, Exkremente usw. ) an. Die Pflanzen beginnen besser zu wachsen. Der Einzeller, die Alge, bleibt durch den Stromfluss weitehend auf der Strecke.
Ergebnis: Klareres Wasser, sowie lebhaftere und zuchtfreudigere Fische.
Auf den Einsatz von chemischen Mitteln kann weitgehend verzichtet werden, schaden sie doch bei unsachgemäßen Einsatz mehr als sie nützen.
Das Haupteinsatzgebiet von „Aqua-Stabil“ sehen wir bei kleineren Aquarien (unter 500 Ltr.), da es umso schwieriger ist das biologische Gleichgewicht im Becken zu erhalten je kleiner das Becken ist.
80 - 90% der "Neuaquarianer" geben nach einem Jahr ihr Hobby wegen scheinbar unüberwindlichen Schwierigkeiten auf.
Das „Aqua-Stabil“ verzeiht dem Aquarianer die bekannten Fehler wie Überfütterung, zu viele Fische auf kleinem Platz und vieles mehr.
mehr Infos... hier
Hauptfrage, die ich mir stelle: Kupfer im Aquarium? Als berüchtiger Wels- und Wirbelloserkiller hat Kupfer im Becken an und für sich nichts verloren...
Was haltet Ihr davon?
Lg
Jürgen |
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Leopold Gast

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Geschrieben: 16.10.2003 - 19:42 Titel: Re: Algen |
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Hallo! :)
Was ich von einer Algenbox halte?
Wenn man das liest, kriegt man Lust es zu probieren.
Jedoch: Wenn dann gar keine Algen mehr sind, was tun mit den Otocinclus-Welsen. immer wieder steht geschrieben, sie müssen Algenaufwuchs haben - Auch meine Erfahrung hat mir gezeigt, daß frisch gekaufte Tiere "zu blöd" sind (oder zu scheu?) an Welstablettten zu gehen.
Und die Guppy, Platys - na die "lifebearers" - brauchen die nicht auch Algen? und "gröbere" Fische wie die Antennenwelse fressen die dann noch mehr Pflanzen an?
Wird man ohne Algen nicht "faul" - weil viele Pflegefehler sich in vermehrtem Algenwuchs niederschlagen?
Und wo bleibt der Spaßfaktor: Wenn man länger keine Algenplage mehr hat (ohne Maschine) - ist man dann nicht Stolz und schaut rein und denkt sich: Na, wie habe ich das gemacht?
Und leben im Algenbüschel nicht zahlreiche Mikroorganismen, die unseren Fischen helfen?
Wer lehrt dem Aquarianer die hohe Tugend der Geduld, wenn es keine Algen mehr gibt?
....und wenn das Gerät ausfällt (am Schlimmsten: Während der 5-Wöchigen Australien-Rundreise) oder es einen Stromausfall gibt - kommt der große ALGEN-Supergau?
Die "Lebensgemeinschaft" Pflanzen-Fische-Garnelen-Schnecken-Mikroorganismen würde wohl ohne Algen ganz anders aussehen...
Wenn ich Buntbarsche hätte, wo es fast keine Pflanzen gibt, weil die alles ausreißen/ausgraben, und die Tiere intensiv gefüttert werden, sind Algen sicher schwer in den Griff zu bekommen - dann würde ich mir die "MASCHIN" zulegen. Oder im Pirania-Becken im Haus der Natur - dort haben sie die Algen auch nicht im Griff - jedenfalls nie, wenn ich dort auf Besuch war - Wahrscheinlich schwer zu Putzen, mit dem Schwamm, wenn da die Piranias rumschwimmen...
Und: hat schon jemand Grander-Wasser probiert - da ist doch auch irgendwie die Ladung anders und es soll keine Algen mehr geben (im Gartenteich, steht im Prospekt)
Das mit dem Kupfer und mit dem Eisen sehe ich auch kritisch - Jürgen, warum läßt Du Dir nicht ein Vorführgerät in ein Becken im Geschäft stellen - ich komm dann schauen (und kaufe aber sicher keines)...
obs geht und ob das die Garnelen packen.
Hören wirklich 80-90% aller Anfänger nur wegen den Algen auf - und wenn ja - wo sind dann die vielen leerstehenden Becken. Kenne ich die falschen Leute? Die paar, die ich kenne und eine Aquarium haben sind wie ich "vom Virus befallen" und werden eher einmal ein größeres Becken oder noch eines und noch eines aufstellen.
Ich bin auch gespannt, was der Rest vom Forum davon hält, die Algen "Maschinell" unter kontrolle zu halten.
liebe Grüße!
Leo |
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Jürgen Support Team


Mit dabei seit: 31.01.2003 Beiträge: 1260
Wohnort: Mittelgebirge
Neon-Punkte: 2670
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Geschrieben: 17.10.2003 - 08:24 Titel: |
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Hallo,
| Zitat: | | oder es einen Stromausfall gibt |
Das Ding soll aber ohne Strom funktionieren, und zwar auf elektrolytischem Weg: das freigesetzte niederwertige Eisen "wandert" zum höherwertigen Kupfer und "nimmt" auf seinem Weg, wahrscheinlich aufgrund seines Ladungszustandes, Schwebestoffe mit, die sich dann in der Kupferbox anlagern.
Den gleichen Effekt sollte man doch auch mit einem Stück Eisen in der einen Beckenhälfte und einem Stück Kupfer in der anderen Beckenhälfte haben... muss ich mal ausprobieren  |
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Leo Zoo-Direktor


Alter: 36 Tierkreiszeichen:  Mit dabei seit: 04.10.2003 Beiträge: 269
Wohnort: Hall i. T.
Neon-Punkte: 941
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Geschrieben: 30.11.2003 - 12:37 Titel: Magnetfelder&Algen/Pflanzen... |
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Hallo!
@ Jürgen: Haste das Ding schon getestet und ein Schaubecken in Deinen Laden gestellt?
Beim Thema Feng-Shui, ist mir "Das geheime Leben der Pflanzen" wieder eingefallen. Ich habs herausgekramt und lese gerade dieses Buch und da steht doch tatsächlich, daß man mit einem Stück Kupfer und einem Eisenstück einen Froschenkel zum Zappeln bringen kann, desweiteren scheinen Pflanzen auf Elektrizität bzw. auf die Spannungsfelder sehr positiv zu reagieren...
Demnach würde das Cu+Eisending durch den dazwischen fließenden schwachen Strom das Pflanzenwachstum anregen, die würden mehr "verstoffwechseln" und damit den Algen weniger übrig lassen...
Und zum Kupfer: So wie ich das sehe, wandern die Eisen-Dinger zum Kupfer, und nicht das Kupfer zum Eisen. Also würde wenn überhaupt etwas mehr Eisen im Wasser sein??? (Die Physik+Chemie-Genies wissen das sicher besser!)
Und wenn ich das weiters richtig sehe, muß man sich die "Bodenfluterkabel" nicht nur als Heizung, sondern auch als "angenehmes" Magnetfeld für die Pflanzen anschauen....und das setzt sich fort durch alle elektisch betriebenen Geräte im Becken...
Aber: Die Wissenschaftler, die das damals untersucht haben, hattens schwer, ernst genommen zu werden, weil sie "wissenschaftlich nicht 100% erklärbare Ergebnisse" geliefert haben und damit etwas in die Parapsychologische Ebene gewechselt sind...
Nur schade, daß alle meine Becken voller Fische sind, sonst könnte man doch im kleinen 40-cm-Becken nach der Algensteinmethode einen richtigen Algen-Wucher zaubern und danach mit Einem Sack voller Kupferdraht-Stücke und einem anderen Sack voller Eisennägel die wieder "verschwinden" lassen.
Ob das wohl auch in einem Becken ohne Pflanzen funktionieren würde??
Wenn mir 'mal fad ist, probier ich das aus und berichte weiter!
Liebe Grüße!
Leo
P.S: "Das geheime Leben der Pflanzen", Fischer Taschenb.
Peter Tompkins, Christopher Bird |
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