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Stefan82 Kurz reingeschneit


Mit dabei seit: 06.04.2005 Beiträge: 17
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Geschrieben: 15.05.2005 - 13:53 Titel: Luftpumpe statt Pflanzen? |
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Hallo!
Ist es möglich, durch Einsatz einer Luftpumpe die Anzahl an erforderlichen Pflanzen zur Sauerstoffproduktion zu reduzieren?
lg, Stefan |
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Jürgen Support Team


Mit dabei seit: 31.01.2003 Beiträge: 1250
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Geschrieben: 16.05.2005 - 17:12 Titel: |
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Hallo Stefan,
Ja und nein. Ja, weil durch die Luftbläschen gelöstes CO2 ausgetrieben wird und das Aquariumwasser einen Zustand des Gasgleichgewichtes annimmt - einen ähnlichen Effekt erzielen auch die Pflanzen durch Einbau des gelösten Kohlendioxides in Biomasse. Durch den permanenten Austausch sauerstoffärmerer Wasserkörper im Bodengrundbereich durch die aufsteigenden Blasen erfolgt an der Grenzschicht Wasseroberfläche-Luft eine Anreicherung des Wassers mit Luftsauerstoff. Wo der Sauerstoff nun herkommt, ob verstärkt aus der Luft oder aus den Pflanzen, ist für das System Aquarium egal.
Du kannst also die Pflanzenzahl reduzieren, wenn du die O2-Versorgung durch technische Massnahmen sicherstellst. Die Reduktion von Ammonium, Nitraten und Phosphaten, die die Pflanzen allerdings beim Wachstum vornehmen und in der Biomasse speichern, musst du allerdings durch regelmässige Teilwasserwechsel ebenfalls vornehmen.
Lg
Jürgen |
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Stefan82 Kurz reingeschneit


Mit dabei seit: 06.04.2005 Beiträge: 17
Neon-Punkte: 58
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Geschrieben: 20.05.2005 - 16:04 Titel: |
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Würde hierbei bei der aquariumgröße entsprechendem Fischbesatz 2x wöchentlicher wasserwechsel (ca. 1/4) reichen, oder müsste ich dann noch öfters wasserwechseln, um das gleichgewicht aufrecht zu erhalten?
lg,
stefan |
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Jürgen Support Team


Mit dabei seit: 31.01.2003 Beiträge: 1250
Wohnort: Mittelgebirge
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Geschrieben: 20.05.2005 - 19:31 Titel: |
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Hallo,
ich glaube nicht, dass man das so mit x-Wasserwechseln pauschalieren kann. Wenn du überlegst: im Tanganjikasee-Aquarium oder Malawi-Becken finden sich auch kaum Pflanzen, die photosynthetischen Leistungen von Javafarn und Anubias kann man da (so vorhanden) getrost vernachlässigen.
Das 'Gleichgewicht' lässt sich bestimmt auch mit geringeren Teilwasserwechseln halten, wobei bei funktionierender Nitrifikation an und für sich keine anderen Faktoren für ein 'Kippen' des Beckens in erscheinung treten, die nicht auch im stark bepflanzten Aquarium Probleme bereiten könnten (z.B. Schwebealgentrübung oder Einzeller-Massenvermehrung).
Richtwerte für die Menge des Teilwasserwechsels und die Intervalle sind sicherlich (neben den Ansprüchen der Fische natürlich) die Gehalte an Nitrat und Phosphat; wenn die Werte 'passen' und der Fischbesatz mit dem gelösten Sauerstoff auskommt, dann sind prinzipiell nicht mehr Teilwasserwechsel erforderlich als im gut bepflanzten Aquarium, eher sogar weniger: das Pflanzenwachstum ist umso besser, je öfter man Teilwasserwechsel vornimmt.
Lg
Jürgen |
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