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Stefan82 Kurz reingeschneit


Mit dabei seit: 06.04.2005 Beiträge: 17
Neon-Punkte: 58
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Geschrieben: 18.04.2005 - 18:01 Titel: Aquarium einrichten |
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Hallo zusammen!
Ich richte mir ein neues Aquarium ein, und denke darüber nach, als Bodengrund Sand zu verwenden. allerdings denke ich mir, dass da beim Wasserwechsel doch immer recht viel mitgesaugt werden muss.
Was für sand ist überhaupt für Aquarien geeignet, und wie sollte der Bodengrund für die Pflanzen vorbereitet werden.
ist der sand auch nicht zu fein, sodass garnelen, otocinclus und andere tiere, die den boden sonst nach nahrung absuchen keinen schaden davontragen?
mfG, Stefan |
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chrisi Kurz reingeschneit


Mit dabei seit: 13.04.2005 Beiträge: 15
Wohnort: Innsbruck
Neon-Punkte: 48
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Geschrieben: 19.04.2005 - 07:10 Titel: |
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Hallo Stefan
Meiner Meining nach ist feiner Sand für ein AQ ungeeignet, da er zu wenig durchlässig ist und die Pflanzenwurzeln faulen könnten. Bei Kies ab ca. 3mm Körnung können sich die notwendigen Bakterien ansiedeln. Auf alle Fälle muß der Kies frei von scharfen Kanten sein damit sich z.B. Panzerwelse nicht bei den Barteln verletzen.
Lg
Christian |
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Jürgen Support Team


Mit dabei seit: 31.01.2003 Beiträge: 1256
Wohnort: Mittelgebirge
Neon-Punkte: 2662
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Geschrieben: 19.04.2005 - 10:31 Titel: |
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Hallo Stefan,
>> Ich richte mir ein neues Aquarium ein, und denke darüber nach, als Bodengrund Sand zu verwenden. allerdings denke ich mir, dass da beim Wasserwechsel doch immer recht viel mitgesaugt werden muss.
Nein, eigentlich nicht. Das feine Substrat ist, wie Christian ansprach, zwar weniger 'wasserdurchlässig', hat aber auch die angenehme Eigenschaft, nicht zu vermulmen, wie man das von gröberen Kiessorten kennt. Der anfallende Mulm wird sich daher in 'Totwasserbereichen' sammeln, wo er sich leicht absaugen lässt, oder gleich vom Filter aufgenommen werden.
>> Was für sand ist überhaupt für Aquarien geeignet, und wie sollte der Bodengrund für die Pflanzen vorbereitet werden.
Jeder kalkfreie, gerundete Quarzsand. Wenn möglich die Körnung nicht feiner als 0.8 mm wählen, also der puderige Sand wie man sie als Schwimmbadfiltersand verwendet, scheint mir ungeeignet. Es kommt einfach zu oft vor, v.a. am Anfang, dass sich abgestorbene Pflanzenteile (Wurzeln) unter O2-Abschluss reduzierend umbauen (schwarzfärbung des Sandes). Mit sog. 'Mainsand' hab ich selber dagegen gute Erfahrungen gemacht, in der Körnung liegt der bei etwa 0.8 bis 1 mm. Vorteilhaft wäre die Verwendung eines Heizkabels, um eine ausreichende Belüftung des Bodengrundes zu gewährleisten. Das Einsetzen von Turmdeckelschnecken ist ebenfalls zur Durchlüftung des Bodengrundes sehr zu empfehlen.
Von der Verwendung von Initialdünger (Langzeitdünger) würde ich dagegen sehr abraten, die enthaltenen organischen Stoffe können zu unkontrollierbaren Fäulnisprozessen im Bodengrund führen (können!).
>> ist der sand auch nicht zu fein, sodass garnelen, otocinclus und andere tiere, die den boden sonst nach nahrung absuchen keinen schaden davontragen?
Nein, da brauchst du keine Bedenken zu haben. Im Gegenteil - Aquariumkies > 2 mm wirst du wohl vergeblich an den Sandbänken S-Amerikas oder in den Urwaldbächen Thailands suchen.
Lg
Jürgen |
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chrisi Kurz reingeschneit


Mit dabei seit: 13.04.2005 Beiträge: 15
Wohnort: Innsbruck
Neon-Punkte: 48
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Geschrieben: 19.04.2005 - 10:35 Titel: |
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Hallo Jürgen
Habe somit wieder etwas dazugelernt Ich habe mit feinen Sand keine gutenErfahrungen gemacht. Lag warscheinlich am Fehlen eines Heizkabels.
Lg
Christian |
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Stefan82 Kurz reingeschneit


Mit dabei seit: 06.04.2005 Beiträge: 17
Neon-Punkte: 58
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Geschrieben: 19.04.2005 - 14:54 Titel: |
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Verstehe, aber wie genau sollten jetzt die schichtungen aussehen, damit die pflanzen anständig wachsen?
in meinem derzeitigen aquarium habe ich eine schicht aquariumerde und darüber dann den kies, das funktioniert scheinbar hervorragend.
aber wie sieht die sache bei dem undurchlässigen sand und der bodenheizung aus, wie muss ich da vorgehen und muss ich dann z.b. flüssigen pflanzendünger zugeben, was derzeit nicht erforderlich ist? |
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Jürgen Support Team


Mit dabei seit: 31.01.2003 Beiträge: 1256
Wohnort: Mittelgebirge
Neon-Punkte: 2662
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Geschrieben: 19.04.2005 - 15:00 Titel: |
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Ich habe mit beiden Typen selber sehr gute Erfahrungen gemacht und aktuell daheim ein 'Sandbecken'. Allerdings die Höhe des Bodengrundes, da kein Heizkabel, auf 5 cm beschränkt, die TDS sorgen dafür, dass da nichts fault oder gammelt.
Für Corydoras ist ein Sandboden sicherlich ideal, bei gröberem Kies können sie nicht mehr mit der Schnautze in den Kies tauchen und ordentlich gründeln - diese Verhaltensweise ist aber arttypisch und man sollte bei den Pflegebedingungen doch darauf achten, dass man den Fischen arttypisches Verhalten ermöglicht, um eine 'artkonforme' Pflege möglich zu machen.
Leider schauts bei diesen Bodengrundhöhen von 5 cm mit Stängelpflanzen schlecht aus, sie können net richtig anwachsen, schon das Einpflanzen ist recht schwierig - sie halten kaum.
Ansonsten ist der Kies 'meiner Wahl' ein 2-3 mm Quarzkies, mit dem man bei allen Arten von Pflanzen ausgezeichnete Erfolge im Wachstum erzielen kann. Auch die Verwendung eines Langzeitdüngers ist mit dieser Körnung gut möglich.
Stefan - im Sandbecken würde ich einzelne nährstoffhungrige Pflanzen mit Düngetabletten, in knappem Abstand im Wurzelbereich der Pflanze platziert, im Wachstum forcieren.
Lg
Jürgen |
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Stefan82 Kurz reingeschneit


Mit dabei seit: 06.04.2005 Beiträge: 17
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Geschrieben: 19.04.2005 - 15:30 Titel: |
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Danke für die zahlreichen Tipps, dann werd ich mich mal ans planen machen
lG, Stefan |
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