Jürgen Support Team


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Geschrieben: 27.09.2004 - 13:49 Titel: Blei, Cadmium, Nickel, Kupfer: Schwermetalle im Trinkwasser |
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Hallo,
Die Arbeiterkammer Wien hat bei einer Untersuchung von neuen Wasserhähnen ein erstaunliches Ergebnis geliefert:
Ein Test von 13 Küchen- und Badezimmerarmaturen hat gezeigt, dass mit lediglich einer Ausnahme Blei im Wasser nachgewiesen wurde, wenn das Wasser 24 Stunden unbewegt in der Armatur stand.
Kinder könnten so bis zur doppelten Menge des empfohlenen Richtwertes Blei aufnehmen.
Nachdem diese Thematik auch bei der Pflege von Saugwelsen und Garnelen von Bedeutung ist, setz ich mal einen Link zu der entsprechenden Studie rein.
Abhilfe gegen die Schwermetalle: Wasser vor der Verwendung beim Teilwasserwechsel mindestens 3 Minuten laufen lassen! Selbst dann wäre die Verwendung eines Wasseraufbereiters, v.a. bei neuen Armaturen, angebracht, um die Schwermetalle sicher zu binden.
| Text: | Dass Wiener Altbau-Haushalte ein Problem mit erhöhtem Bleigehalt im Trinkwasser durch die alten Blei-Wasserleitungen haben könnten, ist bekannt. Aber dass auch moderne Armaturen Blei oder andere Schwermetalle wie Cadmium, Nickel oder Kupfer ans Wasser abgeben können, ist Konsumenten bisher unbekannt.
Die AK hat daher 13 Badezimmer- und Küchenarmaturen in Wiener Baumärkten eingekauft, die von knapp 10 bis rund 75 Euro kosteten. Die Untersuchung führte im Juni das Labor des Vereins für Konsumenteninformation in Wien durch. Die Armaturen wurden mit destilliertem Wasser aufgefüllt und der Schwermetallgehalt im Wasser nach 24 und 72 Stunden bestimmt.
Nach der Trinkwasserverordnung dürfen derzeit im Wochendurchschnitt maximal 25 Mikrogramm Blei pro Liter Trinkwasser enthalten sein. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt sogar einen Wert von 10 Mikrogramm je Liter, der auch ab 2013 gelten wird. Für Nickel gilt ein Höchstwert von 20 Mikrogramm je Liter, für Cadmium 5 Mikrogramm und für Kupfer maximal 2.000 Mikrogramm pro Liter.
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Mehr zur Erhebung (PDF-Datei):
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Lg
Jürgen |
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