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Was mache ich falsch?



 

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bastii
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Mit dabei seit: 02.01.2007
Beiträge: 2

Neon-Punkte: 9

BeitragGeschrieben: 17.01.2007 - 23:26    Titel: Traurig Was mache ich falsch?

Hallo allerseits,


Ich habe ein leider wiedergekehrtes Problem..
In meinem seit 6 Monaten laufenden Aquarium persistiert wohl eine Krankheit, der ich einfach nicht Herr werde.

Kurze Infos zum Becken:

Angaben zum Aquarium
Beckengröße 240L
Becken läuft seit 4 Monaten
Wasserwerte ( NO2 unter 0,1; 25°C)
Einrichtung (Lavagestein, Äste und Wurzelholz, feiner Kies)
Keine Änderungen am Besatz oder Einrichtung seit gut 3 Wochen

Angaben zu Haltung und Pflege
Wie oft Wasserwechsel und Wechselmenge: 50% ca alle 1 1/2 Wochen
Letzte Filterreinigung vor 4 Wochen
Letzte Medikamentengabe vor ca 3 1/2 Monaten --> Hexa / Salz gegen Parasiten
Futter: Salinenkrebse (gefroren) 1x Woche, Flocken/Granulat/Welstabs ca 1xtägl.

Angaben zu Fischen
1x Geophagus steindachneri
2x siam. Rüsselbarbe
ca. 7x Antennenwels (Nachwuchs )
7x Glühlichtsalmer
1x L235 (?) spez. Butterfly
6x Kongosalmer
2x Streifenhechtling (letzte Neuankömmlinge seit 3 Wochen)

Es geht um den Erdfresser (Geophagus).
Er ist nun schon der 3. im Becken (vorher 1 Siam. Rüsselbarbe und das Weibchen des geoph.) welcher hinter seinem Auge einen Hautdefekt entwickelt in dessen Zentrum wundes rot durchschimmert.
Da ich bisher auf Hexa-Befall getippt habe bin ich seit ca 2 1/2 Monaten dazu übergegangen bei jeder Fütterung Vitamine zuzugeben um so die Abwehr der Fische zu stärken.
Das schien bisher auch zu klappen.

Alle anderen vor ihm sind daran zugrunde gegangen.
Erst weitete sich der Defekt aus, bis Apartheit Futterunlust und Wasserschieflage einsetzten (erst die letzten Tage vorm Tod).
Er zeigte, wie sie auch, kein auffälliges Verhalten und nahm gerne Futter an..
Mittlerweile wird er immer blasser und apathischer... Seit 3 Tagen behandle ich wieder mit Hexa-Ex, denke allerdings nicht, dass er´s packen wird :(...
Was könnte diese Krankheit sein? Sind es die vermuteten Erreger der Lochkrankheit? Spurenelemente werden wöchentlich zugegeben und ich habe versucht Futter mit Ospulvit zur Calciumsubstitution anzubieten..
Ist diese Fischart vielleicht besonders anfällig für diese Mangelerscheinung?
Der Rest der vorhandenen Fische (keine Cichliden) fühlen sich pudelwohl. Die Hechte haben sogar Nachwuchs der durch die Schwimmpflanzen turnt..:)

Vielen Dank für eure Ideen...

Basti
Jürgen
Support Team
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Mit dabei seit: 31.01.2003
Beiträge: 1256
Wohnort: Mittelgebirge
Neon-Punkte: 2662

BeitragGeschrieben: 18.01.2007 - 21:47    Titel:  

Hallo Basti,

Wasserhärte und pH-Wert?

Und noch eine wichtige Frage zur Art des Teilwasserwechsels: nämlich wie der 50 %-ige Tw-Wechsel durchgeführt wird, ob das Wechselwasser kalt gegeben oder temperiertes Boilerwasser verwendet wird.

Es könnte sich um einen Hautparasiten, z.B. Tetrahymena, handeln. Der Hauttrüber kommt oft während/nach einer bakteriellen Infektion vor und verursacht kraterartige, an Fischtuberkulose erinnernde blutige Aufbrüche mit weiß gesäumtem Rand. Wenn es sich denn nicht um FTBC handelt (und eine Sektion mit Untersuchung der Leber im Dünnquetschverfahren unter dem Mikroskop würde hier Sicherheit bringen), dann wäre eine Kombinationstherapie mit einem antibiotisch wirkenden Medikament und einem Mittel gegen Einzeller angebracht.
Eine gut verträgliche Kombination wäre z.B. das eSHa Exit und sera Bactopur direct (mit Wirkstoff Nifurpirinol, in Tablettenform!). Alternativ kann man auch sera omnipur und das bactopur direct anwenden.
Die Behandlung erfolgt im Quarantäne-Aquarium, nicht im Hälterungsbecken. Ein Zusatz von jodfreiem Kochsalz in der Höhe von 0,5 g/l erleichtert dem Fisch den Stoffwechsel und wirkt ebenfalls bekämpfend gegen bakterielle und parasitäre Erkrankungen. Das Nifurpirinol ist am 3. Tag in voller Höhe nachzudosieren, ein 100 % Teilwasserwechsel mit aufbereitetem und temperiertem Wechselwasser (kein Frischwasser!) sehr empfehlenswert. Gefiltert wird nicht, dafür belüftet (Ausströmerstein oder Filterkopf eines Innenfilters ohne Filtermaterial), das Aquarium nicht beleuchtet und keine Dekoration/Sand etc. verwendet. Ein halbierter Blumentopf (vorher 24 Stunden wässern) kann als Versteck und Unterstand für das geschwächte Tier herhalten. Die Wassertemperatur sollte nicht mehr als 26 °C betragen, um den Verfall des geschwächten Tieres nicht unnötig zu beschleunigen und um 'Zeit' zu gewinnem im Kampf gegen Bakterien und Hautparasiten.

>> 1x L235 (?) spez. Butterfly

Vielleicht L-168 (= L52) Zonancistrus brachyurus (Populärname: Butterfly-Peckoltia)?

Lg
Jürgen
bastii
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Mit dabei seit: 02.01.2007
Beiträge: 2

Neon-Punkte: 9

BeitragGeschrieben: 19.01.2007 - 11:40    Titel:  

Danke erstmal für die Antwort!

Die Löcher im Barsch sind vor einer Schwächung aufgetreten. Erst 1-2 Wochen später wurde er immer schlapper.
Zum Auffüllen verwende ich etwa handwarmes Wasser aus einem Boiler.
Dann bereite ich es vor Zugabe mit Aquatan, Spurenelementen und Fe2+ zu.
Allen anderen Fischen geht es blendend. Nur meine Cichliden hat es dahingerafft. Traurig
Gibt es Südamerikaner die nicht so anfällig für diese Mangelerscheinung sind?

Vielen Dank nochmals!
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