DannyBN Kurz reingeschneit


Alter: 31 Tierkreiszeichen:  Mit dabei seit: 10.07.2004 Beiträge: 13
Wohnort: Bonn
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Geschrieben: 27.10.2004 - 12:42 Titel: Unbekannte Krankheit und: Gewissensfrage Sterbehilfe? |
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Hallo,
ich habe offenbar in meinem kleinen Becken mit den Amapa-Glühlichtsalmlern eine Krankheit, der wohl auch ein Fisch zum Opfer fallen wird, wie es jetzt aussieht.
Aber der Reihe nach: ich habe einen "normalen" Glühlichtsalmler (w) am WE entdeckt, der an der Oberfläche stand und hektisch nach Luft schnappte. Alle anderen Fische waren aber ganz normal drauf.
Die Werte waren wie immer: GH und KH knapp unter 5°, PH ca. 6, kein Nitrit, ganz wenig Nitrat (da gerade erst TeilWW gemacht wurde, sehr gering).
Ich bin dann am Montag los und habe das Breitbandmittel von Tetra gekauft und sofort angewendet. Gestern war dann der Glühlichtsalmler wieder ganz gut drauf, er verhält sich wieder fast normal und steht nicht mehr unter der Oberfläche. Frißt auch, also alles ok, hoffe ich.
Mir ist aber wohl in der Zeit ein 2. kranker Fisch nicht aufgefallen, einer der Amapas (m), der gestern taumelnd und rückenschwimmend, und auch bereits sehr hohlbäuchig und schlapp war.
Ich habe ihn separiert und mit dem Tetra-Medikament in einen Einzelbehälter überführt. Eigentlich hab ich nicht damit gerechnet, dass er die Nacht übersteht, er lag eigentlich mehr am Boden als dass er noch schwamm. Aber er lebt immer noch, Zustand unverändert. Ich meine jetzt auch am hinteren Körperabschnitt, insbesondere am Unterleib, winzige dunkle Punkte zu erkennen, aber vielleicht liegt das an der Abmagerung?
Was für eine Krankheit kann es sein? Und sollte ich den Fisch aus Mitleid töten? Wie?
Übrigens: in dem Becken fand ich heute morgen zig Eier von meinen C. aeneus...werden diese Eier durch das Medikament absterben? Woran erkenne ich denn, welche Eier sich entwickeln und welche absterben? Ich habe nämlich auch jede Menge andere Fische, die sich zur Zeit paaren, z.B. C. paleatus, Rote Phantomsalmler und Otocinclus...dummerweise wird der Laich dauernd gefressen, sodass ich ihn wohl zukünftig absammeln muss, wenn ich mal ein paar durchbrigen will.
Hoffentlich habt Ihr Rat!
Gruß Danny |
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Jürgen Support Team


Mit dabei seit: 31.01.2003 Beiträge: 1257
Wohnort: Mittelgebirge
Neon-Punkte: 2664
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Geschrieben: 27.10.2004 - 19:05 Titel: |
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Hi Danny,
>> Was für eine Krankheit kann es sein? Und sollte ich den Fisch aus Mitleid töten? Wie?
Hmm... eine Vielzahl möglicher Krankheitserreger könnten infrage kommen, da isses ohne Mikroskop aussichtslos was reinzudeuteln. Die kurzfristige Besserung bei der Anwendung mit GeneralTonic und das Fehlen äusserer, auf Hautparasiten hinweisende Krankheitsmerkmale könnten den Schluss zulassen, dass es sich um eine bakterielle Infektion handelt, vielleicht - da die Fischkrankheit schlechthin - Fischtuberkulose. Zumindest ist zu erwarten, dass mit dem Tetra-Präparat alleine weder eine Heilung, noch eine Vorbeugung bei dieser Erkrankung möglich sind.
Einen unheilbar kranken Fisch tötest du am raschesten, indem du ihm mit einer scharfen Küchenschere hinter den Kiemen den Kopf abtrennst. Du kannst dafür auch ein scharfes Messer nehmen.
>> werden diese Eier durch das Medikament absterben? Woran erkenne ich denn, welche Eier sich entwickeln und welche absterben?
Möglich, dass das Präparat, das bei der Zellteilung der Bakterien ansetzt, auch die Zellteilung im Fischembryo beeinträchtigt. Kanns dir aber nicht 100%-ig sagen, da selber nie in dieser Situation.
>> dummerweise wird der Laich dauernd gefressen, sodass ich ihn wohl zukünftig absammeln muss, wenn ich mal ein paar durchbrigen will.
Jo, wird wohl nicht anders gehen. Zum Glück sind Panzerwels- oder Otocinclus-Eier recht hartschalig und lassen sich gut vom Laichsubstrat mit dem Finger ablösen.
Abgestorbene Panzerwels-Eier erkennt man spätestens am dritten Tag, dann bildet sich im Ei eine art weisser, deutlich erkennbarer 'Halbmond'. Wenn du dir nicht sicher bist, belasse sie im Inkubationsbecken, solange sie nicht verpilzen.
Lg
Jürgen |
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