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Erfahrungen undn Handling mit Nitratfiltern



 

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Jürgen_S
Kurz reingeschneit
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Mit dabei seit: 25.09.2004
Beiträge: 1

Neon-Punkte: 5

BeitragGeschrieben: 25.09.2004 - 14:39    Titel: Frage Erfahrungen undn Handling mit Nitratfiltern

In meinem 350l-Becken (Mbunas) habe ich zur Zeit einen relativ kleinen Nitratfilter, der mit einer eigenen Pumpe ausgestattet ist und sich so einfach ins Becken hängen lässt. Zur Regenerierung stelle ich ihn einfach in einen Eimer mit der Salzlösung und lasse ihn laufen. Da der Filter für die Beckengröße zu klein ist (muss ihn alle 14 Tage regenerieren) möchte ich mir einen größeren zulegen. Herrkömmliche Filter werden in den Filterkreislauf eingesetzt werden und der Zulauf entsprechend gedrosselt werden.

Nun meinen Fragen:
- welche Filtergröße benötige ich für mein 350l-Becken?
- wie oft muss ich den Filter dann voraussichtlich regenerieren?
- wie werden diese Filter regeneriert -> wie bringe ich die Salzlösung durch den Filter?
- welche Erfahrungen habt ihr mit Nitratfiltern gemacht?

Danke für jede Antwort und Gruß aus dem "wilden" Süden!
Jürgen
Jürgen
Support Team
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Mit dabei seit: 31.01.2003
Beiträge: 1256
Wohnort: Mittelgebirge
Neon-Punkte: 2662

BeitragGeschrieben: 27.09.2004 - 12:19    Titel:  

Hallo,

bei grossen Becken und hohen Nitratwerten könnte die Verwendung eines Nitratharzes abhilfe bringen. Infrage käme dazu z.B. das Lewatit M 600 Harz. Angewendet wird es in einer Austauschersäule, die per T-Stück und Abzweigung von der Aussenfilterleitung oder eigener gedrosselter Strömungspumpe mit Aquariumwasser versorgt wird.
Um eine längere Standzeit sicherzustellen könntest du ein 4-Liter Leergehäuse verwenden. dort passen im Prinzip 4 Packungen Nitratharz rein, besser nur 3,5 - die Säule sollte nicht bis obenhin gefüllt sein.

Regeneriert wird auch hier mit Kochsalz, das mit einer Dosierpumpe oder gedrosselter Strömungspumpe durch die Säule geleitet wird. Mit ein wenig Übung kann man den Salzwasserbehälter etwas oberhalb der Säule aufstellen und den Durchfluss mit einem 12/16 mm Absperrhahn drosseln (z.B. Eheim) - die Regerierflüssigkeit durchfliesst die Säule ohne Pumpe.

Das Problem - bei der Verwendung von NaCl werden die Nitrat-Ionen im Austausch gegen Chlorid-Ionen ersetzt, was nicht allen Fischen oder Pflanzen behagt.

Eine andere Möglichkeit wäre die Verwendung eines Wodka-Filters. Eine Bauanleitung für dieses interessante Konzept findet man hier: *Einloggen, um Links zu sehen

Lg
Jürgen
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