BaumwollratteBaumwollratten (Sigmodon hispidus)

Auch Baumwollratten sind hierzulande noch recht 'exotische' Haustiere.
Dennoch sind sie äusserst pflegeleicht
und einfach in der Haltung.
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- sie riechen nicht
- sie sind einfach zu halten und recht anspruchslos
- sind unempfindlich und robust
- sie sehen hübsch aus und sind nicht bissig
- es sind unaufdringliche, leise Tiere, die wenig Arbeit und keinen Stress machen

Baumwollratte im Gehege

Die Männchen können  300 g, die Weibchen 200 g erreichen.

Vorkommen: südliche Hälfte der USA, Mittelamerika. Oft in dichter Vegetation in Wassernähe. Sie bauen Gänge an der Oberfläche in Gras- und Krautbeständen.

Unterbringung: Geräumige Becken oder Käfige ab 80 cm mit entsprechenden Versteckmöglichkeiten. Beckenhöhe nicht zu gering wählen, damit genügend Bodengrund und Dekorationsmaterial eingebracht werden kann und auch eine größere Gruppe Platz findet (bis 15 Tiere).

Baumwollratten im Nest

Sie wühlen viel und gern und bauen oberirdische Kugelnester, dafür sollte man ihnen viel Heu und Stroh geben. Kleintierstreu auf den Boden mit Stroh und etwas Waldboden und Laub ist gut.

Zucht: Baumwollratten sind meist verträglich. Mehrere erwachsene Männchen und Weibchen können zusammen gehalten werden. Bei meinen Tieren war das Weibchen während der Tragzeit etwas aggressiv gegen das Männchen, ich mußte sie aber nicht trennen. Tragzeit 26-28 Tage. Jungtiere sind weit entwickelt und fast Nestflüchter. 2-12 Junge, meist 3-7 je Wurf.

Eine Familie Baumwollratten

Eine Baumwollratten-Familie mit Alttier und 7 Jungtieren im Nest - bald werden sie die Umgebung erkunden

Es können Würfe aufeinander folgen, aber auch längere Pausen eintreten.

Ernährung: Heu, Körnermischung (Getreide, Sonnenblumen, Flakes, Kardi, Hirse usw). Etwas Meerschweinchenfutter. Äpfel und Möhren, Gras, Löwenzahn, Gemüse, Welpenkost wegen des tierischen Eiweißes. Nagestein. Angeblich machen sie geschickt Jagd auf Grillen! Wasser muss immer zur Verfügung stehen, sie trinken viel.

Besonderes: Sind tag- und nachtaktiv. In guten Vermehrungsjahren werden sie in landwirtschaftlichen Gebieten zu Schädlingen.
Man sollte immer den Kontakt halten, damit sie zahm bleiben. Nicht am Schwanz fassen! Mit beiden Händen aufnehmen, nicht packen!

Haltungsbeschreibung: nach einer Vorlage von Friedrich Braun
http://www.tiere-und-mehr.de

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