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Strumpfbandnatter (Thamnophis sirtalis sirtalis)



 

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kuco
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BeitragGeschrieben: 21.04.2003 - 21:43    Titel:  Strumpfbandnatter (Thamnophis sirtalis sirtalis)

Hallo,

Ich möchte einmal kurz eine beliebte Schlange vorstellen, die einfach zu halten ist und auch für Anfänger in der Terraristik gut geeignet ist.

Strumpfbandnatter (Thamnophis sirtalis sirtalis)

Die Natter wird etwa 120 cm lang und hat ihr Verbreitungsgebiet in Südkanada, USA und N-Mexico. Sie besiedelt dort Feuchtgebiete und Sümpfe. Die Färbung der Tiere ist schwarz/weiss längsgestreift, wobei es bei den vielen Unterarten (über 20!) farbliche Abweichungen gibt.

Die Art ist lebendgebärend und kann 10 - 40 Jungtiere werfen. Eine Überwinterung bei tieferen Temperaturen ist empfehlenswert (3-5 Monate bei 8 - 10 °C

Die Tiere sind nicht besonders agressiv und lassen sich gut in die Hand nehmen und sogar von Hand füttern (Pinzette).

Als Futter kommen Fische (lebende oder tote), Schnecken ohne Gehäuse, Regenwürmer oder Fischstreifen infrage.

Haltung im Terrarium:

Terrarium ab 100x50x50 cm, mit Wasserteil oder grosser Wasserschüssel
Substrat: Torf oder Baumrinde
Einrichtungsgegenstände: Kletteräste, Korkröhren

Am besten in einem Aquaterrarium (Aquarium mit Landteil). Temperatur 20 bis 28 °C, je nach Jahreszeit. Nachtabsenkung ist erforderlich, wenn möglich auf 18 °C (je nach Tagesmitteltemperatur im Terrarium). Ein Sonnenplatz mit UV- Bestrahlung im Terrarium ist erforderlich.
Die Schlangen dürfen nicht zu feucht gehalten werden, also beim Sprühen das Tier nicht direkt besprühen. Strumpfbandnattern können bei zu hoher Luftfeuchtigkeit schwere Hauterkrankungen bekommen. Immer darauf achten, ob sich das Tier gut häutet!

TIPP zur Ernährung:

Besonders praktisch ist die Fütterung der Schlange mit Fischfilet. Dabei schneidet man entsprechend der Grösse des Tieres 5-7 cm grosse, an den Enden zugespitzte Streifen aus einem Fischfilet. Man kann Süsswasser- und Seewasserfisch verwenden. Darauf achten, dass das Filet nach dem Auftauen Zimmertemperatur hat und keine Gräten mehr enthält. Das Fischfilet kann man gut mit der Pinzette verabreichen und muss nicht schwimmend im Aquarium oder Wasserteil angeboten werden.

Interessanterweise packt die Schlange das Fischstück in der Mitte und arbeitet sich dann - wenn man einen Fisch anbietet - mit dem Maul zum Kopf hin vor. Dabei orientiert sie sich beim Fisch an den Stacheln der Rückenflosse des Fisches, die vom Kopf wegzeigen, um sich so Stück für Stück der Kopfregion des Fisches zu nähern. Wird der Fisch am Bauch gepackt, wird er erst mal so lange gedreht, bis der Fischrücken am Oberkiefer der Schlange zu liegen kommt. Dieses Verhalten behält die Schlange auch beim Fischfilet-Stück bei.

Schon ziemlich interessant,
meint

Lg Bla Bla
kuco
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