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Fachbegriffe und Abkürzungen in der Terraristik



 

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Gitti
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BeitragGeschrieben: 25.03.2003 - 22:22    Titel:  Fachbegriffe und Abkürzungen in der Terraristik

Übersetzung und Erklärung von Lateinischen Fachwörtern
Idea


Adaption: Anpassung (hier ökologisch)

adult: Geschlechtsreif

arid: trocken -d.h. bei diesem Klima ist die Verdunstung während des Jahres größer als die Niederschlagsmenge

Albino: erblich bedingtes Fehlen von Pigmenten

Androgene: männliche Sexualhormone

animaler Pol: oberer Pol im Ei an dem sich der Embryo entwickelt (Quelle: Gunther Köhler- Inkubation von Reptilieneieren)

arboricol: auf Bäumen lebend

Akklimation: physiologische Anpassung an einen bestimmten Umweltfaktor

Akklimatisation: Anpassung der Lebewesen an veränderte klimatische Bedingungen (Komplex von Umweltfaktoren)

Autotomie: Selbstverstümmelung
(auch die Fähigkeit der Selbstschutzes- Schwanz abwerfen etc.)

Bastard: ein Lebewesen, dass aus zwei verschiedenen Rassen, Arten oder Unterarten hervorgegangen ist

Biotop: Lebensraum, einschließlich der klimatischen Verhältnisse, Pflanzen, Tiere, Flüsse etc.

Chromatophore: Pigmentzelle

Carnivor: Fleischfressend

Dehydratation: Wassermangel, Austrockenen

Diurnal: Tagaktiv

Dorsal: Auf dem Rücken befindlich

Ektoparasiten: Außenparasiten

Ethologie: Verhaltensforschung

Endemisch: in der Verbreitung auf ein Gebiet beschränkt

Genetik: Wissenschaft der Vererbung

gravid: trächtig

Habitat: Wohngebiet einer Art

Herpetologie: Lehre der Amphibien und Reptilien (Kriechtierkunde)

Hemipenis/ Hemipenes: männliches Geschlechtsorgan/män. Geschlechtsorgane

Humid: feucht, Niederschlagsreich

Hypoxie: Sauerstoffmangel

Hygrometer: Meßgerät zur Feststellung der Luftfeuchtigkeit

Inkubation: Zeitigung, hier ausbrüten von Eiern

juvenil: Jugendlich (noch nicht Geschlechtsreif)

Kommentkampf: Kampf zwischen gleichgeschlechtlichen Tieren zur Klärung der Machtverhältnisse (für Fortpflanzungs oder Territoriale Vorrangsansprüche)

Kopulation: Paarung

Lateral: seitlich

Letal: tödlich

Läsion: Verletzung

Mimikry: Tarnung die auf Nachahmung beruht

monotypisch: als einzige Art oder Gattung in einer Systmatik

Mykose: Durch einen Pilz hervorgerufene Krankheit

Morphoplogisch: gestaltlich, der Form nach

Nekrose: Gewebezerstörung

Neonat: Das Neugeborene

Nomenklatur: wissenschaftliche Vergabe von Namen

Nominattrasse oder -form: jene von mehren Unterarten, die den Artnamen trägt
z. B. Python mulurus (Art) Python mulurus mulurus (Unterart)

oral: Durch das Maul verabreicht

ovipar: eierlegend

ovivipar: die Jungen schlüpfen kurz vor, oder nach dem ablegen der Eier

Parietalschilder: (Parietalia) große, mindestens paarig vorhandene Kopfschilder hinter Stirnbein u. oberen Augenschildern

Pheromon: hormonartiger Stoff, der in bestimmten Drüsen gebildet wird und in die Umgebung
abgegeben wird. Er lößt bei Artgenossen besimmte Reakionen aus.

Population: umfasst alle Induvidien einer Art oder Unterart in einem begrnzten Raum, dem Biotop

Präferenz: Bevorzugung

Protozoen: Einzellige Lebewesen, von denen einige als Innenparasiten (Endoparasiten) fungieren

Rachitis: Durch Unterversorgung oder Überdosierung (von Vit D3) hervorgerufenes (verursachtes) Krankheitsbild (Mangelerscheinungen = Knochenerweichung und Knochenverformung)

Resobieren: Aufnehmen

Selektionszüchtung: Auswahlzüchtung, Auslese

Semiadult: noch nicht Geschlechtsreif, halb erwachsen

Taxonomie: Beschreibung, Benennung und Zuordnung ineinem System

Thermoregulation: Steuerung der optimalen Körpertemperatur durch abkühlen oder aufwärmen

Tympanum: Trommelfell

Variante: Abwandlung, Abweichung

Ventral: am Bauch (dorsa>)

Vivipar: Lebendgebärend

Zygote: befruchtete Eizelle

Zurückkreuzen: Verpaaren eines Tieres mit einem Elternteil



Abkürzungen: Zunge zeigen!


KRL: Kopf-Rumpf-Länge

GL: Gesamtlänge

SL: Schwanzlänge

Cites( Bescheinigung): Convention of International Trade in Endangered Species of Wild Fauna und Flora =

WA: Washingtoner Artenschutzübereinkommen von 03.03.1973

WF: Wildfang

FZ: Farmzucht

NZ: Nachzucht

DNZ: Deutsche Nachzucht

sp: species= Art
hinter dem Gattungsnamen geschrieben bedeutet, dass das Individuum keiner Art zugeordnet werden kann

spp: supspecies= Unterart
bedeutet dasselbe für Unterarten


I.E.: Internationale Einheiten

Mengen- und Geschlechtsangaben:

1. Zahl: vor dem Komma= Männchen
2. Zahl: nach dem Komma= Weibchen
3. Zahl: Geschlecht noch nicht bekannt= Jungtier
z.B.:

0,1: 0 Männchen, 1 Weibchen
1,1: 1 Männchen, 1 Weibchen
2,4: 2 Männchen, 4 Weibchen
0,0,3: 0 Männchen, 0 Weibchen, 3 Geschlecht unbekannt


Mit freundlichen Grüßen

Hallo Gitti


Zuletzt bearbeitet von Gitti am 12.09.2004 - 02:08, insgesamt 3-mal bearbeitet
Jürgen
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BeitragGeschrieben: 26.03.2003 - 10:56    Titel:  Abkürzungen: Re

Hy Güddü Lachen

boah... da hast aber wieder was vorgelegt *grübel*

Möchtest jetzt jeden einzelnen Punkt mit einem Artikel erklären, hmm? Zwinker

Find ich aber super, schliesslich bombardieren die meisten Artikel von "Obergelehrten" einen ständig mit Fachausdrücken, mit denen die wenigstens wirklich was anfangen können.

Die Schwierigkeit besteht ja nicht darin, kompliziert zu formulieren, sondern einfach zu bleiben und trotzdem alles Wesentliche auszusagen.

Liebe Grüsse Vor Freude im Kreis drehn
Jürgen
Gitti
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BeitragGeschrieben: 10.04.2003 - 00:09    Titel:  

Hallo Jürgen


Zitat:
Möchtest jetzt jeden einzelnen Punkt mit einem Artikel erklären, hmm?



nönö Glupsch - oder glaubst das es nötig is? Very Happy


Denk mir aber mal- das nicht Jeder Latein in der Schule hatte.....
- und weiß wies mir manchmal geht Schaf

Liebe Grüße

Gitti
Klaus de Leuw
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BeitragGeschrieben: 23.08.2004 - 09:49    Titel:  Re: Fachbegriffe und Abkürzungen in der Terraristik

Hallo Gitti,

leider ist Dein Lexikon nicht fehlerfrei.

Gitti hat folgendes geschrieben:
Übersetzung und Erklärung von Lateinischen Fachwörtern
Albino: erblich bedingtes Fehlen von Hautpigmenten

Androgene: Sexualhormone

animaler Pol: oberer Pol im Ei an dem sich der Embryo entwickelt

asbirieren: einatmen

Akklimation: Eingewöhnungsphase, wird am besten in einem Quarantänebecken durchgeführt

Bastardisierung: Nachkommen aus Kreuzungen artfremder Individuen

Biotop: Lebensraum einer Tierart

Habitat: Das Vorkommen einer Art

Hemipenis: männliches Geschlechtsorgan

Kommentkampf: Paarungskampf (zwischen zwei gleichgeschlechtlichen Induvidien)

monotypisch: als einzige repräsantive Art oder Gattung in einer Systmatik

Morphplogisch: gestaltlich, der Form nach

Rachitis: Durch Unterversorgung hervorgerufene Mangelerscheinung, hier speziell durch fehlende Calciumgaben
(Knochenerweichung und Knochenverformung)

sp: species= eine bestimmte Art

spp: supspecies= unbestimme Art


Albino ist ein Träger des Albinismus.
Albinismus ist das Fehlen des Haut-, Haar- und Augenpigmentes Melanin. Es gibt noch andere Hautpigmente, deren Fehlen anders genannt wird

Adrogene sind die männlichen Sexualhormone (die allerdings auch bei Weibchen vorkommen)

Der animale Pol ist der Pol, an dem die richtungskörperhen der Meiose entstehen, bei dotterreihen Eiern ist er dotterarm und dort liegt die Keimscheibe, aus der der Embryo entsteht. Der animale Pol liegt nicht immer oben.

Aspiration ist das Eindringen von Fremdkörpern in die Atemwege während der Einatmung.

Es heißt Akklimatisation.

Ein Bastard ist ein Mischling entweder zwischen zwei Rassen oder zwei Unterarten oder zwei Arten. Beispiele: Promenadenmischung bei Hunden = Rassenbastard. An der Elbe kommen Unterartbastarde zwischen Raben- und Nebelkrähe vor. Artbastarde sind z. B. Maulesel und Maultier. Definitionsgemäß sind Rassen- und Unterartbastarde fertil, Artbastarde bis auf seltene Einzelfälle steril.
Fertil = Fortpflanzungsfähig, Gegenteil: steril

Der (!) Biotop bezeichnet die Summe der abiotischen Faktoren, also den nicht lebendigen Teil des Lebensraum. Darin lebt die Lebensgemeinschaft, die Biozönose. Biotop und Biozönose bilden zusammen das Habitat, viele Habitate ein Ökosystem, alle Ökosysteme der Erde die Biosphäre.
Beispiel Gartenteich: Biotop: Folie mit Bodengrund und Wasser, Licht, Temperatur usw.; Biozönose: Alle dort lebenden Lebewesen (Tiere, Pflanzen, Bakterien...), der Teich stellt das Habitat z. B. des Goldfisches dar. Das Ökosystem dazu wäre z. B. die Kleingartenanlage.

Hemipenis ist eines der paarigen männlichen Geschlechtsorgane z. B. bei Echsen (hemi = halb). Bei der Kopulation wird nur ein Hemipenis benutzt. Anders gebaute Geschlechtsorgane heißen anders, z. B. der Penis bei Säugern oder das Gonopodium bei Lebendgebärenden Zahnkarpfen.

Bei den Kämpfen von artgleichen Individuen unterscheidet man Beschädigungskämpfe und Kommentkämpfe, letztere sind beschädigungsfrei. Fließende Übergänge sind möglich, die meisten Arten beginnen mit Kommentkampf und gehen dann, wenn es zu keiner Entscheidung kommt (weil beide gleich stark erscheinen oder der Schwächere z. B. im Terrarium nicht fliehen kann), in Beschädigungskampf über. Die Kämpfe stehen nicht immer im Zusammenhang mit dem Fortpflanzungsverhalten, sondern dienen auch der Absteckung von Nahrungsrevieren oder werden von Geiern am Kadaver ausgetragen.

monotypisch: als einzige repräsantive Art oder Gattung in einer Systmatik
Was meinst Du mit repräsantiv? Monotypisch ist z. B. eine Gattung, die nur eine Art enthält.

Morphplogisch: Tippfehler: Morphologisch

Rachitis kann nicht nur durch Unterversorgung mit Calciumionen entstehen, sondern auch durch Überversorung mit Phosphat oder durch Mangel an Vitamin D3 (wobei dieses auch in UV-bestrahlter Haut gebildet werden kann) oder durch Mangel an Vitamin-D3-Vorstufen.

sp. hinter dem Gattungsnamen bedeutet, dass das Individuum keiner Art zugeordnet werden kann (weil dem Autor z. B. entsprechende Bestimmungsmöglichkeiten fehlen oder die Art unbeschrieben ist). Es kann außerdem bedeuten, dass alle Arten der Gattung gemeint sind (z. B. in WA-Listen)
ssp. bedeutet dasselbe für Unterarten = subspecies

Gruß, Klaus
Gitti
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BeitragGeschrieben: 31.08.2004 - 12:34    Titel:  

Hallo Klaus

Danke für deine Infos betreffend der Liste.

MfG
Gitti
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