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Jürgen Support Team


Mit dabei seit: 31.01.2003 Beiträge: 1257
Wohnort: Mittelgebirge
Neon-Punkte: 2664
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Geschrieben: 15.11.2003 - 01:28 Titel: Re: Futter selbst gemacht |
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Hi Leo,
ich glaube nicht, dass im Zierfischfutter Lockstoffe drin sind. Jedenfalls hab ich noch nie irgendwas derartiges gehört oder gelesen. Das ist bei bestimmten Ködermischungen zum Angeln natürlich was anderes: dort haben bestimmte Aminosäuren die Aufgabe, die Fische zum Futter zu locken; aber im Aquarium kommt das Futter ja schon zu den Fischen.
Die Akzeptanz ist halt auch hier eine Frage der Gewohnheit: was Fisch nicht kennt, isst er nicht.
Und mal davon ausgehend, dass fast alle Nachzuchten aus wirtschaftlichen Gründen mit Kunstfutter grossgezogen werden, kommt die Zaghaftigkeit bei der Annahme einfach aus einer genetisch veranlagten Vorsicht, nicht zu (fr)essen was man nicht kennt.
Bei Ratten kann man das gut beobachten: verabreicht man ihnen ein neues Futter, dass sie nicht kennen, wirds erst einmal von der "Oberratte" gekostet. "Üblebt" sie dieses Vorkosten, stürzen sich auch die anderen Tiere der Sippe darauf.
Zum Thema Regenwürmer: ich glaube mich zu erinnern, dass schon Konrad Lorenz in den 50-er Jahren Regenwürmer als ideales Fischfutter für seine Fische erwähnt hat. Sie sollen eine ausgewogene Fischkost darstellen und die Fische sollen jahrelang (in dem Fall: Cichliden) damit ernährt werden können, ohne dass Mangelerscheinungen auftreten.
Interessanterweise bevorzugen die Fische bei Lebendfütterung die "Hinterteile" der Regenwürmer, aus welchen Gründen auch immer.
Auf Deine Blattlauswürfel bin ich schon gespannt. Dürfte dann, wenn Du grüne nimmst, wie ein Spinatwürfel aussehen
Lg
Jürgen |
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Gast

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Geschrieben: 16.11.2003 - 14:34 Titel: Re: Futter selbst gemacht |
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Hallo Jürgen!
Du meintest:
Interessanterweise bevorzugen die Fische bei Lebendfütterung die "Hinterteile" der Regenwürmer, aus welchen Gründen auch immer.
...ich bevorzugte beim verfüttern von RWs (wenn ich wieder welche hatte/habe...) auch die Hinterteile, aus anderen Gründen:
erstens: Der "Inhalt" läßt sich prima rausquetschen.
zweitens: Der Vorderteil lebt weiter, kann später wieder "abgeerntet" werden, ganz finster hab' ich in Erinnerung, daß es mindestens 40 Ringe sein müssen, bei günstigen Bedingungen leben auch kürzere Stücke weiter, ich persönlich lasse die Reststücke mit Kopf lieber länger...(und wenn das die Edith Klinger liest, kriegt'se einen Weinkrampf, trotzdem: der Wurm lebt ja weiter, besser zu 60% Weiterleben als zu 100% verspeist zu werden und im "Circle of life" anderwertig weiterzufluten/schwimmen - da sind wir wieder beim Feng-shui, oder?).
Ab Woche 6-8 im Neuen Jahr vermute ich in der Sonnenseite wieder fündig zu werden. Hätte ich meinen Garten+Komposthaufen noch, hätte ich im Winter auch welche...aber wenn ich anfange, in fremden Kompostbehältern nach Würmern zu suchen, kann ich mich doch gleich in die N-Heilanstalt bringen lassen....
Also: der nächste Frühling kommt bestimmt....
Liebe Grüße
Leo |
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Leo Zoo-Direktor


Alter: 36 Tierkreiszeichen:  Mit dabei seit: 04.10.2003 Beiträge: 269
Wohnort: Hall i. T.
Neon-Punkte: 941
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Geschrieben: 03.12.2003 - 21:14 Titel: Re: Futter selbst gemacht |
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Hallo!
Erstens: Die Zucht von Regenwürmern innerhalb einer Wohnung in der auch Menschen leben (oder besser: weiterleben) wollen, haut nicht hin!
(HiHi, das war eine schlechte Idee!!!)
Zweitens: Gestern im Internet rumgestöbert, wieder wegen Selbstbau-Futter und eine Seite gefunden, auf der vor Feinfrosterbsen stark abgeraten wird. Wegen der darin reichlich enthaltenen Kohlenhydrahte.
Jörg hatte wohl recht.
Hier habe ich diese Info gefunden
Liebe Grüße
Leo |
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