Vordergrundpflanzen:
Pflegetipps
Wasserpflanzen,
die sich am besten zur Verwendung im Vordergrund des Aquariums eignen. Einige
Arten lassen sich natürlich auch im Mittelgrund platzieren, je nach dem,
wie man den Aufbau geplant hat.
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Stichwörter: Neonröhren,
Langzeitdünger, Heizkabel,
Futterplätze
Allgemeines zur Pflege
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Für
Vordergrundpflanzen gilt, dass sie - bedingt durch die geringere Wuchshöhe
- erhöhte Ansprüche an die Beleuchtung im Aquarium stellen (Ausnahmen:
Anubias barteri var. nana, einige Cryptocorynen). Die Standardbeleuchtungen
in den meisten Aquarien sind für Glossostigma, kleinwüchsige Echinodorus
und Eleocharis keinesfalls ausreichend. Minimum-Anspruch nach
Wattstärke wären 1,5 Watt/Liter Aquariumwasser, das wären bei einem
60x30x30 cm grossen Aquarium mit 54 Liter Brutto-Inhalt und ca. 40 Liter
Netto-Volumen Neonröhren mit 26 Watt. Tatsächlich passt in handelsübliche
Abdeckungen nur eine 15
W Röhre hinein.
Abhilfe kann die Verwendung eines Doppelbalkens (2x15
W), eines Re- flektors oder das Einbringen einer lichtstarken
Röhre (z.B. Sylvania Aqua- star 10.000 K oder T5-Leuchtstoffröhren)
bringen.
Die meisten Arten benötigen CO2-Düngung und eine bei
der Ersteinrich- tung eingebrachte Schicht Langzeitdünger,
z.b. Sera Flore-Depot oder Dennerle Deponit-Mix. Die Verwendung
eines Heizkabels als Bodenfluter hat sich bestens bewährt.
Vordergrundpflanzen
werden fast immer als Topfpflanzen geliefert. Das heisst, die Pflanzen werden
im Gewächshaus der Wasserpflanzengärtnerei für den Versand und Verkauf eingetopft,
seltener im Topf kultiviert. Wichtig, v.a. bei den Schwertpflanzen, ist
die Durchführung eines Wurzelschnittes von etwa 1/3 der Wurzelmasse, um
das Wurzelwachstum anzuregen. Die Pflanzen entfernen Sie vorsichtig aus
den Gitterkörbchen, Sie sollten die Pflanzen auf keinen Fall mit dem Topf
einsetzen. Dadurch würde das Wurzelwachstum auf Dauer behindert und die
Pflanze bildet eine Kümmerform aus. Ausnahme: Nadelsimse, Glossostigma oder
Zwergschwertpflanzen kann man gut mit dieser Methode einsetzen. Man
wartet dann ab, bis die Mutterpflanze genügend fest verwurzelte Ausläuferpflänzchen
gebildet hat und trennt dann die Tochterpflanzen mit einem scharfen
Messer ab. Auf diese Weise kann man rasch freie Flächen begrünen, ohne dass
die Fische öfter die ziemlich kleinwurzeligen Pflänzchen ausgraben. Wenn
die "Mutterpflanze" noch nicht zu überaltert oder festverwachsen
ist, kann man sie an die nächste freie Stelle setzen, wo sie wieder ihre
Ableger ins Aquarium aussenden kann.
Planen Sie die Position der
Vordergrundpflanzen so, dass Sie einige Stellen frei lassen. Sie brauchen
einfach ein paar freie Stellen im Aquarium, wo regelmässig gefüttert (Futterplätze) wird.
Ansonsten würden Futtertabletten oder Granulate im Pflanzendickicht "verlorengehen"
und das Wasser unnötig belasten.
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