Zierfischkrankheiten
- Therapie
Trichodina
(100x)
Hautverdickungen, Schleimabsonderung (Ciliaten)
Symptome:
Scheuern, Trägheit, Vorwärtsschießen
Ursache: meist eine Sekundärinfektion
Gefährlichkeit: gefährlich!
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Eine Infektion der Fischschleimhaut durch das Wimperntierchen
Trichodina ist schwer zu erkennen. Die Fische scheuern sich gelegentlich
und zucken mit den Flossen. Trichodina ist kein Parasit im eigentlichen
Sinn. Die Mundöffnung des Einzellers liegt auf der fischabgewandten Seite;
er strudelt damit Bakterien und abgelöste Zellteile als Nahrung ein. Darum
findet man Trichodina oft sekundär bei vielen Hautinfektionen, z.B.
Chilodonella, Oodinium oder Costia. Mittels eines Hakenkranzes an der
Zellunterseite hält sich der Einzeller fest und reizt damit die Fischhaut.
Hautverdickungen
und Schleimabsonderungen, die Trichodina wieder als Nahrung dienen,
sind die Folge.
Bei Goldfischen und Koi-Karpfen kann beobachtet werden,
dass sich der Erreger mittels Hakenkranz tief in die Schleimhaut einbohrt,
wenn sie aufgrund anderer Infektionen verdickt ist.
Trichodina kann zuverlässig
mit sera costapur beseitigt werden. Im Gartenteich sera omnisan nach Gebrauchsinformation
anwenden.
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