Zierfischkrankheiten - Therapie
Glossatella
Glossatella (40x)

Pelzige, weißliche Beläge

Symptome: Scheuern, Trägheit, Vorwärtsschießen
Ursache: meist eine Sekundärinfektion nach Schleimhautverletzungen
Gefährlichkeit: gefährlich!

Zurück zur Übersicht >>



Glossatella und Heteropolaria colisarum sind sehr ähnliche Einzeller, die Hautverletzungen und Wunden an der Fischhaut besiedeln. Sie bilden kurze Stiele aus, mit denen sie sich an den Wundrändern veränkern können und so deren Heilung verhindern. Durch die schnelle Vermehrung der Einzeller wird die Wunde überwuchert. Der Befall erscheint dem Beobachter wie ein pelziger Belag. Die Verwechslung mit einer Pilzerkrankung ist kaum möglich, da Pilze viel längere Fäden ausbilden. Mit einer Lupe kann man die sich bewegenden Einzeller schon gut erkennen. Ist die Wunde erst einmal besiedelt, breiten sich die Einzeller langsam auch auf angrenzende gesunde Hautstellen aus. Sie ernähren sich nicht direkt von der Wunde, sondern von sekundär auftretenden Bakterien und abgelösten Zellen des zerstörten Gewebes.
Eine Behandlung mit sera costapur bekämpft die Parasiten schnell und lässt die Wunde wieder abheilen.

Diese Seite ausdrucken Seite drucken       Zurück zur Übersicht >>