Zierfischkrankheiten - Therapie

Frühjahrsvirämie der Karpfenfische

Gleichgewichtsstörungen, punktförmige Blutungen

Symptome: Leibesauftreibung (Bauchwassersucht), Schuppensträube, Glotzaugen, Aftervorstülpung, schleimiger Kot
Ursache: bakterielle Infektion infolge ungeeigneter Lebensbedingungen oder als Folge (Sekundärinfektion des geschwächten Fisches) einer anderen Erkrankung
Gefährlichkeit: extrem gefährlich!

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Die infektiöse Bauchwassersucht der Karpfen wurde früher als eigenständige Krankheit angesehen. Untersuchungen mit verfeinerten Methoden haben ergeben, dass es sich um das Erscheinungsbild der Frühjahrsvirämie im fortgeschrittenen Verlaufsstadium handeln kann.

Glotzaugen können ein Symptom der Bauchwassersucht sein

Ähnlich wie bei Aquarienfischen kann das Krankheitsbild der Bauchwassersucht jedoch auch infolge innerer bakterieller Infektionen auftreten. Da sich in geschwächten Fischen viele Erreger vermehren, kann diese Bauchwassersucht nicht eindeutig einer Ursache zugeschrieben werden. Das Krankheitsbild wird meist durch Nierenversagen verursacht, da die Niere dann nicht mehr genügend Flüssigkeit ausscheiden kann. Die Flüssigkeit diffundiert in das Gewebe und die Leibeshöhle und führt so zur Leibesauftreibung und Glotzaugenbildung (Exophthalmus). Den betroffenen Fischen kann oft nicht mehr geholfen werden. Die erkrankten Fische sind sofort aus dem Teich in ein Quarantänebecken zu über führen und dort mit der doppelten Dosis sera baktopur direct zu behandeln.

Bauchwassersucht der Karpfen

Die gleichzeitige Anwendung von sera cyprinopur nach Vorschrift unterstützt die Behandlung. In den Gartenteich gibt man fünf Tage lang täglich die Normal Dosis von sera cyprinopur.
Anstelle der Anwendungen von sera baktopur direct können auch sera bakto Tabs morgens und abends verfüttert werden (Medizinalfutter).

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