Zierfischkrankheiten
- Therapie
Karpfenlaus
Argulus
Weiße, 0,5 - 2 mm lange
Krebse an den Kiemenblättchen
Ursache: Parasit (Krebs)
Gefährlichkeit: sehr
gefährlich!
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Die Karpfenlaus Argulus ist kein Insekt, sondern ein
Krebs. Sie ist ein sehr guter Schwimmer und sucht die Fische zum Blusaugen
auf. Meist bleibt die Karpfenlaus nur so lange am Fisch haften, bis sie
ihre Mahlzeit beendet hat. Zur Verdauung verlässt sie den Fisch und sucht
sich erst wieder einen Wirt, wenn sie Hunger hat.
Aufgrund
dieses Verhaltens können gefährliche Krankheiten wie die Frühjahrsvirämie,
Erythrodermatitis und Bakterien von
Fisch zu Fisch übertragen werden. Karpfenläuse sind nahezu duchsichtig,
nur die Augen und die Saugnäpfe sind dunkel gefärbt. Aufgrund seiner Größe
von 5 bis 8 mm ist der schildförmige Krebs meist gut auf der Haut der Fische
sichtbar. Mit einem stilettartigen Saugstachel sticht die Karpfenlaus Gefäße
unter der Haut an und saugt Blut. Die blutig rot gefärbten Einstiche in
der Fischhaut sind charakteristisch und lassen auf den Befall schließen,
auch wenn man keine Karpfenlaus sieht. Mit sera cyprinopur können die Karpfenläuse
am Fisch und im Teich bekämpft werden.
(C) Foto: sera
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